Aktuelle Projekte
Vielfalt-Mediathek
Informativ, vielseitig und nachhaltig:
In der Vielfalt-Mediathek des IDA e. V. und DGB Bildungswerkes Bund können sich Fachöffentlichkeit und andere Interessierte über Projekte, Aktionen und Dokumentationen aus den Bundesprogrammen des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" und "Initiative Demokratie stärken" sowie den drei XENOS-Programmen des Bundesministeriums für Arbeits und Soziales "Integration und Vielfalt", "Ausstieg zum Einstieg" und "Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" informieren.
Darüber hinaus finden sich Materialien aus verschiedenen Vorläuferprogrammen:
Den 2010 abgeschlossenen Programmen "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und
"kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" sowie "dem Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" und seinen drei Teilbereichen ENTIMON, CIVITAS und XENOS aus den Jahren 2002 bis 2006.
Alle registrierten Veröffentlichungen können kostenfrei zwei Wochen lang bei der Vielfalt-Mediathek ausgeliehen werden.
Hier geht es zur Vielfalt-Mediathek: www.vielfalt-mediathek.de
Infos:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
Milena Detzner, Sigrid Wollgarten
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
mediathek@IDAeV.de
www.IDAeV.de
Die Vielfalt-Mediathek wird gefördert im Rahmen der Bundesprogramme „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" und „Xenos - Integration und -Vielfalt".
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AufRecht
Aufklärung und Qualifizierung gegen Rechtsextremismus in NRW
Programm: XENOS - Integration und Vielfalt
Das Projekt zielt darauf ab, Fachkräfte aus Jugendämtern, Erziehungs- und Schulberatungsstellen sowie Schulsozialarbeit im Themenfeld Rechtsextremismus zu qualifizieren und ihre beraterische Kompetenz für die Arbeit mit ratsuchenden Eltern und anderen Bezugspersonen im Umfeld der Jugendlichen auszuweiten.
Das Projekt sieht verschiedene Angebote und Aktivitäten der Sensibilisierung, Informationsvermittlung und Qualifizierung vor. Diese beinhalten u. a. Tagungen für Fachkräfte aus Schule und Jugend(sozial)arbeit, themen- und zielgruppenspezifische Bildungsmaterialien (Handreichung und Online-Materialien) sowie Workshops für Netzwerkmitglieder. Da die Thematisierung von Rechtsextremismus und Nationalismus unter Jugendlichen mit Migrationsgeschichte besonderer Sensibilität bedarf und das Risiko einer Reproduktion rassistischer Zuschreibungen beinhaltet, wird für dieses spezifische Themenfeld ein wissenschaftlicher Beirat zur Begleitung der diesbezüglichen Projektaktivitäten eingerichtet. Eine Fachveranstaltung und eine Handreichung werden sich speziell dem pädagogischen Umgang mit Rechtsextremismus und Nationalismus unter Jugendlichen mit Migrationsgeschichte widmen. Neben der Bereitstellung von zielgruppenspezifischen Hintergrundinformationen rund um das Thema Rechtsextremismus auf der Projekt-Website des IDA-NRW werden im Jahr 2010 Materialien, die im Rahmen des XENOS-Programms entstanden sind, in die Vielfalt-Mediathek eingepflegt.
Das landesweite Netzwerk zur Beratung von Eltern und anderen Bezugspersonen rechtsextrem orientierter Jugendlicher wird im Rahmen des Projektes ausgebaut und verstetigt. Ziel ist es, das Netzwerk quantitativ auszuweiten, die Mitglieder im Themenfeld zu qualifizieren und die Vernetzung der Mitglieder zu intensivieren.
Die Landesstelle IDA-NRW, die das Projekt im Auftrag des IDA e. V. durchführt, steht im Rahmen des Netzwerkes als Kontaktstelle zur Verfügung, bietet Informationen und Materialien an und vermittelt Ratsuchenden Berater und Beraterinnen in den Kommunen.
Durchführungszeitsraum: 15.03.2009 bis 29.02.2012
Kontakt:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW)
Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info[at]IDA-NRW.de
www.IDA-NRW.de
Träger:
IDA e. V.
Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Ansgar Drücker
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
ansgar.druecker@IDAeV.de
Das Projekt „AufRecht - Aufklärung und Qualifizierung gegen Rechtsextremismus" wird im Rahmen des XENOS-Programms „Integration und Vielfalt" gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Europäischen Sozialfonds und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
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„Antirassismus für Jugendliche mit Elementen des Social Justice Trainings"
Im November 2008 hat das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. in Kooperation mit dem Planerladen Dortmund ein Projekt unter dem Titel „Antirassismus für Jugendliche mit Elementen des Social Justice Trainings" gestartet. Das Projekt besteht aus einer Seminarreihe von zehn Seminaren mit Jugendlichen und einer prozessbegleitenden Evaluation im Jahr 2009. Es wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) gefördert.
Die Methode der Social Justice-Trainings wird in der Bundesrepublik Deutschland erst seit wenigen Jahren erfolgreich praktiziert. Vorwiegend arbeiten die ausgebildeten Trainerinnen und Trainer bisher mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Jugendarbeit. Insofern stellt das Projekt einen der ersten Versuche dar, mit Jugendlichen Elemente des Social Justice-Trainings durchzuführen und trägt so zur Weiterentwicklung der Methode bei. Die Besonderheit an dem Projekt liegt darin, dass durch den Einsatz von Elementen des Social Justice-Trainings versucht wird, die Komplexität von Rassismus und Diskriminierungen auch für Jugendliche verstehbar zu machen und Handlungsalternativen zu entwickeln. So sollen sich die Jugendlichen zum einen die Wirkmächtigkeit von Ausgrenzungen vergegenwärtigen und zum anderen simplifizierende Erklärungsmuster vermeiden und differenzierte Handlungsalternativen entwickeln können. Durch den Einsatz der spezifischen Methode des Maloquets, die in der deutschsprachigen Trainingslandschaft neu ist, gelingt es über den Kommunikationsstil der dialogischen Methode mit den Jugendlichen gemeinsam rassismuskritische Bildungsarbeit zu betreiben. Das Projekt wird evaluiert und in einer Publikation dokumentiert.
Infos:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
Karima Benbrahim
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info[at]IDAeV.de
www.IDAeV.de
Das Projekt wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)












