Reader

Reader Interkulturelle Öffnung Ansgar Drücker (Hg.): Die Interkulturelle Öffnung der Jugendverbandsarbeit. Bestandsaufnahme und Erfahrungen aus Projekten. Herausgegeben im Auftrag des IDA e. V.,ISSN 1616-6027, Düsseldorf: Eigenverlag 2013, 80 Seiten.

Die interkulturelle Öffnung der Jugendverbandsarbeit folgt einer doppelten Strategie: Es geht zum einen um die Unterstützung der Interkulturellen Öffnung der etablierten Jugendverbände sowie der Jugendringe. Es geht zum anderen um die Unterstützung des Strukturaufbaus und der Arbeit von Migrant_innenjugendselbst­organisationen (MJSO) bzw. Vereinigungen junger Menschen mit Migrationshintergrund (VJM). Beide Seiten dieser gleichberechtigt nebeneinander stehenden Ansätze werden im neuen Reader des IDA beleuchtet - in Tandemansätzen (und natürlich im verbandlichen Alltag) können sie sich zudem überschneiden.
Nach einer Einführung werden die wichtigsten deutschen Migrant_innenjugendselbstorga­nisationen vorgestellt, bevor sich eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Wissenschaft anschließt. Hier werden aktuelle Forschungsergebnisse und Studien dargestellt. Es folgt eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Jugendverbandsarbeit, u. a. aus der Perspektive des Deutschen Bundesjugendrings und von IDA. Anschließend folgt ein Kapitel mit Erfahrungen aus verschiedenen Projekten zur interkulturellen Öffnung; u. a. kommen Migrant_innenjugendselbstorganisationen zu Wort. Ein Anhang mit Adressen und Hinweisen zum Weiterlesen rundet die Broschüre ab.

Broschüre Antisemitismus Milena Detzner, Ansgar Drücker (Hg.): Antisemitismus – ein gefährliches Erbe mit vielen Gesichtern. Handreichung zu Theorie und Praxis. Herausgegeben im Auftrag des IDA e. V.,ISSN 1616-6027, Düsseldorf: Eigenverlag 2013, 92 Seiten.

Im ersten Teil des neuen IDA-Readers werden Ideologien, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus vorgestellt und diskutiert. Einleitend findet sich ein Überblick, was Antisemitismus überhaupt ist, welche verschiedenen Ausprägungen zu beobachten sind und wie sich diese historisch entwickelt haben. Anschließend wird ein Blick darauf geworfen, wie Antisemitismus im Sinne einer Entlastung der Mehrheitsgesellschaft zum Problem vor allem von Menschen mit Migrationshintergrund gemacht wird.

Der zweite Teil des Readers stellt zunächst einige theoretische Überlegungen zu pädagogischen Herangehensweisen an und schlägt dann einen Bogen zu praktischen Entwicklungen und Umsetzungen von Strategien gegen Antisemitismus.

Der dritte Teil des Readers besteht aus Berichten aus der Praxis und bietet mit der Darstellung von Projekten, Konzepten und Materialien Inspiration und Anregung für die Entwicklung eigener Handlungsstrategien.

Diversität bewusst wahrnehmen und mitdenken, aber wie?
Karima Benbrahim (Hg.): Diversität bewusst wahrnehmen und mitdenken, aber wie? Herausgegeben im Auftrag des IDA e. V., ISSN 1616-6027, Düsseldorf: Eigenverlag 2012, 80 Seiten.
Der Reader „Diversität bewusst wahrnehmen und mitdenken, aber wie?" ist die erste Veröffentlichung des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) zu diesem aktuellen Thema. Das Konzept Diversität sucht Erklärungsmuster für Diskriminierungen nicht nur in Verhaltensweisen von Individuen und ihren Interaktionen, sondern auch in institutionellen bzw. strukturellen Rahmenbedingungen. Das Anliegen dieses Readers ist es daher, die Bedeutung von Diversität als Ansatz in der Jugend(verbands)arbeit und Bildungsarbeit aufzugreifen und Handlungsmöglichkeiten für einen individuellen und institu-tionellen Umgang mit unterschiedlichen Dimensionen von Differenz und den Abbau von Diskriminierungen aufzuzeigen. Diskriminierungsformen wie Homophobie, Sexismus, Klassismus, Ethnozentrismus und Nationalismus rücken damit in den Fokus pädagogischer Fragestellungen und stellen rassismuskritische Konzepte vor neue Herausforderungen.
Islamfeindlichkeit – Aspekte, Stimmen,  Gegenstrategien

Stephan Bundschuh/Ansgar Drücker/Birgit Jagusch (Hg.): „Islamfeindlichkeit – Aspekte, Stimmen, Gegenstrategien“ herausgegeben im Auftrag des IDA e. V., ISSN 1616-6027, Düsseldorf: Eigenverlag, 3. überarbeitete Auflage 2012, 64 Seiten

Der Reader gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil beleuchtet Aspekte von Islamfeindlichkeit aus verschiedenen Perspektiven und geht auf unterschiedliche gesellschaftliche, kulturelle, politische, geschlechtsspezifische und mediale Diskurse ein. So werden unterschiedliche Ausprägungen und Erklärungsansätze für Islamfeindlichkeit gegeben.
Der zweite Teil lässt Akteure aus der muslimischen Community zu Wort kommen, die ihre Sichtweise auf Islamfeindlichkeit beschreiben. Wie wirken sich antimuslimische Stereotype im Alltag aus, welche Interventionsmöglichkeiten sehen die Muslime und Muslimas, sind Fragen die in diesem Teil im Mittelpunkt stehen. Der dritte Teil widmet sich der Frage, welche Möglichkeiten es für die Pädagogik gibt, Gegenstrategien gegen Islamfeindlichkeit zu entwickeln. Um MultiplikatorInnen der Jugendarbeit Anregungen für ihre Praxis zu geben, werden verschiedene Übungen und Methoden vorgestellt, die in der Jugendbildungsarbeit eingesetzt werden können. Weiterhin informieren.
Infokästen über aktuelle Statistiken zu Islamfeindlichkeit, über Filme, die sich zum Einsatz in der Jugendbildungsarbeit eignen, über Projekte zum interreligiösen Dialog und über Handlungsmöglichkeiten in der politischen Bildung.

Holzwege, Umwege, Auswege

Stephan Bundschuh/Ansgar Dücker/Birgit Jagusch/Hanna Mai (Hg.): Holzwege, Umwege, Auswege. Perspektiven auf Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. IDA e. V., 3. überarbeitete Auflage Düsseldorf 2012, 80 Seiten

Handelt es sich bei Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit um Diskriminierungsformen, die getrennt voneinander zu betrachten sind? Welche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen gibt es? Was bedeutet dies für pädagogische Konzepte und Projekte? Diese Fragen untersucht der Reader.

Der erste Teil des Readers betrachtet Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit aus gesellschaftstheoretischer Perspektive. Die Autorinnen und Autoren schildern Ausprägungen der drei Phänomene und loten die Konsequenzen für die Bildungsarbeit aus. Im zweiten Teil werden pädagogische Konzepte und Projekte vorgestellt, wobei die Reflexion der Praxis sowie der dahinterliegenden Ansätze im Mittelpunkt steht. Um Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Anregungen für die praktische Arbeit und zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema zu geben, beinhaltet der dritte Teil kommentierte Hinweise zu pädagogischen Materialien und Literatur. Auch werden Filme, Trainings und das IDA-Projekt „Vielfalt-Mediathek" beschrieben.

AutorInnen: Abousoufiane Akka, Iman Attia, Anne Broden, Stephan Bundschuh, Halil Can, Gabi Elverich, Marina Khanide, Doron Kiesel, Susanne Lang, Paul Mecheril, Astrid Messerschmidt, Karin Reindlmeier, Barbara Schäuble, Oliver Trisch und Anne Sophie Winkelmann.

Der Reader umfasst 80 Seiten.

Cover Antirassismus und Social Justice

Stephan Bundschuh/Birgit Jagusch (Hg.): Antirassismus und Social Justice. Materialien für Trainings mit Jugendlichen, 3. Auflage Düsseldorf 2012, 104 Seiten

Der Reader dokumentiert das Projekt „Antirassismusarbeit für Jugendliche mit Elementen des Social Justice-Trainings", welches von IDA e. V. und dem Planerladen Dortmund durchgeführt wurde. Ziel des Readers ist es, Anregungen für die außerschulische Jugendarbeit zu geben, wie in Trainings mit Jugendlichen Rassismus und andere Formen der Ausgrenzung thematisiert und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden können. Damit verbindet der Reader eine Einführung in das Konzept der Social Justice Trainings mit Übungen, die aus dem Bereich der Antirassismuspädagogik stammen.

Als Praxishilfe für die Jugendarbeit finden sich neben der Evaluation des Projekts und der Train-the-TrainerIn-Ausbildung zum/r Social Justice TrainerIn auch zahlreiche Texte und ausführliche Beschreibungen von Übungen, die in der Jugendarbeit eingesetzt werden können.

Der Reader ist als pdf-Datei zum Download verfügbar.

Facebook, Fun und Ramadan

Facebook, Fun und Ramadan. Lebenswelten muslimischer Jugendlicher, herausgegeben im Auftrag des IDA e. V., 3. überabeitete Auflage Düsseldorf, 2011, 84 Seiten

Der Reader stellt sich die Aufgabe, die komplexen und vielschichtigen Lebenslagen junger Muslimas und Muslime in Deutschland in den Blick zu nehmen. Er vermittelt Hintergrundinformationen zu den Themenfeldern Religion, Familie, Gender, Bildung, Gewalt und Jugendkulturen. In den Beiträgen werden auch Schlussfolgerungen für die Pädagogik gezogen. In Selbstporträts kommen muslimische Jugendliche selbst zu Wort. Abgerundet wird der Reader durch Projektbeschreibungen und die Darstellung methodischer Übungen.    

Der Reader ist wieder erhältlich und kann gegen Portogebühr bestellt werden. Es können maximal 3 Exemplare bestellt werden.

Cover

Stephan Bundschuh/Milena Detzner/Hanna Mai: Von Action bis Zivilcourage. Bildungsmaterialien aus der Vielfalt-Mediathek, herausgegeben im Auftrag des IDA e. V., ISSN 1616-6027, Düsseldorf: Eigenverlag, 3. Auflage 2013, 68 Seiten

Der Reader „Von Action bis Zivilcourage. Bildungsmaterialien aus der Vielfalt-Mediathek" versammelt ausgewählte Texte aus Materialien der Vielfalt-Mediathek des IDA e. V. und des DGB Bildungswerk Bund und ermöglicht so einen anschaulichen Einblick in die Vielfalt der Materialien der Mediathek. Es finden sich Hintergrundinformationen, konkrete Projektbeschreibungen sowie Übungen aus Materialien der Vielfalt-Mediathek zu den Themen:
  • Respekt für Vielfalt
  • (Anti-) Rassismus
  • (Gegen) Rechtsextremismus
  • (Gegen) Antisemitismus
  • Migrationsgesellschaft
VJM VZ

Institut für Veranstaltungs- und Projektmanagement (IVP)/Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) (Hg.): Demokratie in der Praxis. Vereine von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, Köln: Eigenverlag, 2009, 78 Seiten als pdf-Datei verfügbar

Der im Rahmen des Projekts „VJM VZ" in Zusammenarbeit mit dem Institut für Veranstaltungs- und Projektmanagement (IVP) entstandene Reader setzt sich mit Vereinen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kontext der Interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit auseinander. Die Beiträge zeigen aktuelle Entwicklungen von VJM auf, erläutern die Bedeutung der Vereine für Jugendliche mit Migrationshintergrund und stellen Beispiele aus der Praxis der Jugendverbandsarbeit vor. Ein umfassender Serviceteil mit Hinweisen auf Literatur und Websites rundet den Reader ab.

Der Reader ist als pdf-Datei zum Download verfügbar

social justice

Lernen in der Begegnung. Theorie und Praxis von Social Justice Trainings Zur Zeit vergriffen

Der Reader besteht aus zwei Teilen. Zunächst wird das Konzept von Social Justice und Diversity-Trainings von Leah Carola Czollek und Heike Weinbach erläutert. Dabei gegen die Autorinnen auf die Grundlagen, theoretischen Prämissen und den inhaltlichen Aufbau der Trainings ein. Zwei grundlegende Bestandteile der Trainings sind die Bezugnahme auf das Konzept der Intersektionalität, das verschiedene Formen und Ausprägungen von Diskriminierungen in ihren Wechselwirkungen und Zusammenhängen betrachtet und die dialogische Methode, nach der in den Trainings gearbeitet wird. Um den Lesenden einen Einblick nicht nur in die Theorie, sondern auch die Praxis der Social Justice-Trainings zu geben, wird anschließend der Aufbau der Social Justice-Trainings geschildert und einzelne Themen der Trainings werden anhand von Übungen präsentiert. So wird zu den Themen Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, Sexismus/Heterosexismus, Klassismus, Abelism/Behindertenfeindlichkeit und Altersdiskriminierung je eine ausgewählte Übung aus den Social Justice-Trainings vorgestellt. Im zweiten Teil des Readers fokussieren renommierte Autorinnen und Autoren Aspekte der unterschiedlichen Diskriminierungsformen wie Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, (Hetero-)Sexismus, Klassismus und Behindertenfeindlichkeit.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF.

Der Reader umfasst 64 Seiten.

Aussiedlerinnen

In Russland Deutsche, in Deutschland Russen. Über Leben und Leidenschaften von jugendlichen SpätaussiedlerInnen in ihrer zweiten (ersten) Heimat, 2006 Zur Zeit vergriffen

Der Reader konzentriert sich auf unterschiedliche Facetten des Lebensalltags und zentrale Erfahrungen im Leben von jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern. Innerhalb der vier Rubriken „Freizeit", „Gender", „Religion" und „Rassismus" beleuchten die einzelnen Artikel wesentliche und grundlegende Aspekte, bieten Hintergrundinformationen für die Jugendarbeit mit jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern und erschließen Zugänge zu der Lebenswelt der Jugendlichen. Die Auswahl der Texte und Themen zeichnet ein möglichst vielschichtiges Bild der Jugendlichen.

Innerhalb der Rubriken geben Hintergrundartikel theoretische Einblicke in den Alltag von jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern, die durch Beschreibungen von Projekten ergänzt werden, um Anregungen für die praktische Arbeit vor Ort zu bieten. Infokästen präsentieren ausgewählte Filme, die in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können. Der Serviceteil verweist auf weiterführende Literatur zu den einzelnen Themen und gibt einen Überblick über Anlaufstellen für die Arbeit mit jugendlichen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern. Verschiedene Mitgliedsverbände des IDA, darunter die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), die Deutsche Jugend aus Russland (DJR), die djo-Deutsche Jugend in Europa und die Deutsche Sportjugend (dsj) sind durch Artikel und Projektbeschreibungen in dem Reader vertreten und präsentieren ihre Arbeit.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF

Der Reader ist im November 2006 im Eigenverlag erschienen. Er hat 64 Seiten und kann bei IDA bestellt werden.

Impulse

Impulse. Bildungsmaterialien aus dem Aktionsprogramm „Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus", 2006 Zur Zeit vergriffen

Im Rahmen von Entimon-, Civitas- und Xenos-Projekten sind in den letzten fünf Jahren zahlreiche Publikationen entstanden. Projekte berichteten von Tagungen und aus Seminaren, erstellten Arbeitshilfen für die pädagogische Praxis und drehten Kurz- und Dokumentarfilme. Sie informierten über Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus und dokumentierten ihr Engagement für Demokratie und Vielfalt. Der neue Reader Impulse. Bildungsmaterialien aus dem Aktionsprogramm „Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e. V. versammelt Beiträge aus diesen Publikationen und gibt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vielfältige Anregungen für die antirassistische Jugend- und Bildungsarbeit, für zivilgesellschaftliche Initiativen und interkulturelle Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Reader bietet Hintergrundinformationen, Projektbeispiele und Übungen für die pädagogische Praxis zu fünf Themenschwerpunkten:

  • Toleranz und Demokratie,
  • (Anti)Rassismus,
  • Rechtsextremismus,
  • Antisemitismus sowie
  • Interkulturelles.

Zu jedem dieser fünf Schwerpunkte werden überdies ausgewählte Filme und Multimedia-Pakete für die Jugend- und Bildungsarbeit vorgestellt. Die im Reader enthaltenen Beiträge widmen sich u. a. den folgenden Fragen: Wie ist eine Erziehung zu Demokratie und Toleranz zu konzipieren? Was ist Rassismus und wie zeigt sich Diskriminierung? Welche Bedeutung haben zivilgesellschaftliche Aufklärungs- und Vernetzungsstrukturen im Kampf gegen Rechtsextremismus? Wie soll mit Antisemitismus in Schule und Unterricht umgegangen werden? Was sind die Erfordernisse interkultureller Arbeit?

Der Reader wurde durch Entimon gefördert und ist Teil des IDA-Projektes zum Aufbau einer Online-Mediathek mit Materialien aus dem Aktionsprogramm (http://www.idaev.de/service/vielfalt-mediathek).

Der Reader ist im Dezember 2006 im Eigenverlag erschienen. Er hat 68 Seiten und kann bei IDA e. V. bestellt werden.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF.

Antisemitismus

Antisemitismus - ein gefährliches Erbe, 2 Bände, 2004/2005
Informationen zu Geschichte und Gegenwart/Handreichung für die pädagogische Praxis Zur Zeit vergriffen

Der zwei Bände umfassende neue Reader des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA e.V.) gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Antisemitismus und Anregungen für die Jugend- und Bildungsarbeit gegen Antisemitismus. Der Reader versammelt kürzere Textbeiträge, Info-Kästen und Übungen zu verschiedenen Aspekten des Antisemitismus. Abgerundet wird er durch einen Serviceteil, in dem auf neuere Literatur, Unterrichts- und Bildungsmaterialien sowie weiterführende Internetseiten verwiesen wird.

Der erste Band widmet sich nach einem einführenden Kapitel zum Begriff des Antisemitismus ausführlich der christlichen Tradition des Antijudaismus, dem rassistischen Antisemitismus und antisemitischen Erscheinungsformen nach 1945. Dabei wird verdeutlicht, dass anti-judaistische Motive und rassistische Konstruktionen auch heute noch virulent sind. Facetten des Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft werden an Beispielen wie der Walser-Debatte, der Hohmann-Rede oder der Israelkritik mit antisemitischen Untertönen thematisiert. Der Band illustriert in den abschließenden Kapiteln, dass Antisemitismus ein konstituierender Bestandteil des Rechtsextremismus ist, aber auch im politisch-linken Spektrum und in islamischen Kreisen konstatiert werden kann.

Der zweite Band stellt unterschiedliche Zugänge einer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und ausgewählte Materialien zu Schwerpunktthemen zur Verfügung. Das Spektrum reicht hierbei von dem Problemfeld der gesellschaftlichen Ausgrenzung über Ansätze der Erinnerungsarbeit bis hin zur Aufklärung gegen Verunglimpfungen der jüdischen Religion. Am Beispiel von Verschwörungsmythen wird ein bis heute verbreitetes antisemitisches Stereotyp problematisiert. Die zwei abschließenden Beiträge befassen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Spannungsverhältnis von Pädagogik und Politik bei der Thematisierung von Antisemitismus.

Der zweibändige Reader wendet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Jugend- und Bildungsarbeit. Er kann bei IDA bestellt werden.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis von Band 1 und die Einleitung als PDF.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis von Band 2 und die Einleitung als PDF.

Gender

Pädagogische Ansätze für interkulturelle Geschlechtergerechtigkeit, 2. Aufl. 2007 Zur Zeit  vergriffen

Der neue Reader des IDA e. V. stellt Möglichkeiten des Einsatzes von Gender Mainstreaming in der interkulturellen Jugendarbeit dar. Gender Mainstreaming ist in aller Munde, doch die Frage nach der Verbindung dieses Konzepts mit dem der Interkulturalität hat erst vor Kurzem begonnen. Allerdings thematisieren einige AutorInnen bereits die Verknüpfung von Gender Mainstreaming mit interkultureller Pädagogik. Deren Texte geben Einblicke in die Kontroverse um das Konzept des Gender Mainstreaming und liefern Ideen für die Erweiterung im Sinne eines umfassenden Gerechtigkeitskonzepts, in dem spezifische Diskriminierungsformen nicht isoliert betrachtet werden, sondern deren Zusammenspiel in den Mittelpunkt gerückt wird.

Der Reader zeigt, dass interkulturelle Arbeit im Idealfall auch eine gendersensible Arbeit ist, wie auch gendersensible Arbeit nicht umhin kommt, in einer pluralen Gesellschaft interkulturelle Machtdynamiken zu untersuchen und zu berücksichtigen.

Er verfügt über einen breiten Praxisteil, in dem Projekte und Module für die gendersensible interkulturelle Jugendarbeit sowie eine Checkliste zur Einleitung von Prozessen des Gender Mainstreaming innerhalb von Institutionen vorgestellt werden. Daneben befinden sich im Serviceteil Literaturempfehlungen und Hinweise auf Internetseiten, die praktische Hilfestellungen zur Etablierungen von Gender Mainstreaming in den Institutionen bieten. Für den Reader konnte María do Mar Castro Varela als Autorin gewonnen werden, die den zentralen Einführungstext sowie Übungen für den Einsatz in der Jugendarbeit exklusiv für IDA schrieb.

Aus dem Inhalt: María do Mar Castro Varela: Die Frage der Gerechtigkeit in der Jugendarbeit.; Gabriele Dina Rosenstreich: Gender Mainstreaming: Festschreibung von Machtstrukturen? Leah Carola Czollek: Frauen sind anders und Männer auch: über die Verschiedenheit der Geschlechter; Mitja Sabine Lück/Güler Arapi: girls act; Olaf Jantz: "Sind die wieder schwierig!" - (Inter-)Kulturelle Jungenarbeit - (K)ein neues Paradigma?; Leah Carola Czol-lek/Heike Weinbach: Machtverhältnisse begreifen und verändern; Anette Klasing/Anne Dwertmann: ‚Partizipationserfahrungen von Mädchen und jungen Frauen'; Karin Hassler und Martina Hocke: Erlebnispädagogik in der interkulturellen Mädchenarbeit am Beispiel eines Projekts mit Flüchtlingsmädchen und deutschen Mädchen; Julia Wältring: Welttournee durch's Dorf mit der intercoolen Brille; Bundeszentrale für politische Bildung: Kick it like Beckham / Bend it like Beckham.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF.

Der Reader ist im November 2004 im Eigenverlag erschienen. Er hat 68 Seiten und kann bei IDA e. V. bestellt werden.

International

Internationale Jugendbegegnungen: interkulturell und antirassistisch, 2004 Zur Zeit leider vergriffen

Interkulturelle und antirassistische internationale Jugendbegegnungen haben sich zu einem wichtigen pädagogischen Arbeitsfeld entwickelt, das beansprucht, in einer internationalen Welt Vorurteile abzubauen und zum friedlichen Zusammenleben aller Jugendlichen beizutragen. Der Reader des IDA "Internationale Jugendbegegnungen: interkulturell und antirassistisch" beinhaltet Texte, die interkulturelle und antirassistische internationale Jugendbegegnungen auf ihre inhärenten Chancen und Grenzen überprüfen und gleichzeitig Anregungen zur Gestaltung einer internationalen Jugendbegegnung geben.

Neben der Klärung der konzeptionellen und inhaltlichen Voraussetzungen und Bedingungen interkultureller und antirassistischer internationaler Jugendbegegnungen dokumentiert diese Broschüre bereits entwickelte Ansätze, Methoden und Maßnahmen. Der Focus des Readers wurde dabei auf eine Mischung von praxisrelevanten theoretischen Artikeln und einer großen Anzahl von Übungen gelegt.

Der erste Teil setzt sich mit verschiedenen Facetten internationaler Begegnungen auseinander. Die AutorInnen schildern Konzepte, Ansatzpunkte und Schwierigkeiten internationaler interkultureller und antirassistischer Begegnungen. Auch die Bedeutung des Gender Mainstreaming wird in einem Aufsatz thematisiert. Der zweite Teil des Readers widmet sich der konkreten praktischen Arbeit. Zunächst werden anhand von drei Beispielen aus der Praxis unterschiedliche Herangehensweisen an internationale Begegnungen vorgestellt, deren Ablauf und Methodik geschildert werden. Vertieft wird die Praxis durch die Vorstellung einer großen Anzahl von Übungen und Methoden, die in internationalen Jugendbegegnungen eingesetzt werden können. Dabei werden alle seminarrelevanten Phasen berücksichtigt. Kennenlernübungen, Aufwärmübungen, Übungen zur Sensibilisierung sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung, die auch geschlechtsspezifische Aspekte beinhalten, Rollenspiele und eine Methode zur abschließenden Seminarauswertung. Somit bietet der Reader MultiplikatorInnen der Jugend- und Bildungsarbeit vielfältige Anregungen für die Konzeption und Durchführung eigener internationaler Begegnungen.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF.

Die Broschüre ist im Dezember 2003 im Eigenverlag erschienen und umfasst 68 Seiten.

Migration

Hier sein = Zuhause sein. Migration in der Bundesrepublik Deutschland gestern, heute, morgen, 2003

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Einwanderungsgesellschaft. Diese Tatsache ist mittlerweile (fast) unumstritten, doch fehlen nach wie vor Konzepte, Visionen und Vorschläge, wie sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird oder soll. Der neue Reader des IDA thematisiert verschiedene Aspekte wie Demographie, Ökonomie, Stadtplanung, gesellschaftspolitische Entwicklungen und juristische Fragestellungen, um so mehrdimensionale Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich die Gesellschaft in der Bundesrepublik entwickeln kann. Insbesondere aus dem Blickwinkel von MigrantInnen werden deren Wünsche und Forderungen dargestellt sowie essentielle Rahmenbedingungen für ein friedliches und konstruktives Zusammen- oder Miteinanderleben erläutert. Zudem stellt der Reader zwei visionäre Ansätze vor, die sich nicht an den gesellschaftlich-politischen Gegebenheiten orientieren, sondern Utopien für die Zukunft entwickeln. Abgerundet wird der Reader durch einen Praxisteil, in dem zwei Methoden vorgestellt werden, wie man die Thematik „Einwanderungsgesellschaft in der Zukunft" im Jugend- und Bildungsbereich umsetzen kann.

Aus dem Inhalt: Geschichte und Perspektiven der Ausländerpolitik in der Bundesrepublik Deutschland; Vom Paternalismus zum (Alltags-)Rassismus; Einwanderung als „demographischer Glücksfall"?; Deutschland in den nächsten 30 Jahren: Die Zukunft gestalten; Was ist ein integrierter Deutscher?; Die Integration von Migranten unter den Bedingungen der Globalisierung.

Die Broschüre von November 2002 umfasst 64 Seiten.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF.

Rassismus

Christine Morgenstern: Rassismus Macht Fremde. Begriffsklärung und Gegenstrategien Zur Zeit vergriffen

Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Fremdenangst, Ethnozentrismus oder Xenophobie? Welche Bezeichnung ist eigentlich richtig? Wie die unterschiedlichen Worte den Blick auf rassistische Diskriminierungen prägen, zeigt die Autorin Christine Morgenstern im neuen Reader des IDA e. V.

Der erste Teil der Broschüre widmet sich der Geschichte des Rassismus in der Bundesrepublik Deutschland und den verschiedenen Begriffen, mit denen das Problem gedeutet wird. Der praxisorientierte zweite Teil benennt Chancen und Grenzen antirassistischer und interkultureller Pädagogik und diskutiert zwei konkrete Projekte. Ergänzt wird der Reader durch einen Serviceteil, der Initiativen und Projekte aus dem Themenspektrum Antirassismus und Interkulturalität vorstellt sowie Literatur kommentiert.

Aus dem Inhalt: Fremdenfeindlichkeit? Rassismus? Kulturalismus?; Rassismus macht Schule trotz Interkulturalität; Überlegungen zur antirassistischen Praxis mit Jugendlichen in der BRD; zwei Konzepte gegen Rassismus.

Die Broschüre von Dezember 2001 umfasst 64 Seiten.

stadtTräume

stadtTräume. Zwischen Albtraum und Utopie. Mit Abbildungen 

Die Stadt verkörpert noch immer jene Utopie eines Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und sozialer Situation, die unter dem mittelalterlichen Schlagwort „Stadtluft macht frei" bekannt ist. In den Städten finden wir eine Fülle von Orten, die zur Hoffnung Anlass geben und Wege eines Miteinanders aufzeigen, wo von manchen Seiten nur Angst geschürt wird. Der Reader enthält grundsätzliche Überlegungen zur Stadt, zur Raumaneignung, zu Integration und Segregation ebenso wie die Schilderung konkreter Problemlagen, von Lösungsmodellen und Perspektiven.

Aus dem Inhalt: Zur Ethnographie der Stadtplanung. Die planerische Perspektive auf die Stadt, Raumaneignung durch Jugendliche, Zonen der Angst, Segregation und Integration. Voraussetzungen für die Integration von Zuwanderern, Transkulturalität.

Die Broschüre von Dezember 2001 umfasst 52 Seiten und enthält zahlreiche Fotografien, die speziell für diese Broschüre aufgenommen und zusammengestellt wurden.

Toleranz

Achtung! Toleranz

Die Erziehung zu Toleranz gilt als wichtiges Element zur Bekämpfung von Rassismus und zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft. Der neue Reader von IDA nähert sich diesem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln:

Der erste Teil gibt einen Überblick über die Begriffsgeschichte der Toleranz, dokumentiert zeitgemäße und anwendungsbezogene Definitionen und problematisiert den Begriff durch historische und aktuelle Texte. Eine Sammlung von Zitaten verdeutlicht die Vielschichtigkeit der Toleranz. Im Teil „Erziehung zur Toleranz" werden aktuelle Projekte zum Thema vorgestellt. Die Dokumentation praktischer Übungen und Spiele gibt Anregungen für die Jugend- und Bildungsarbeit. Der Serviceteil der Broschüre führt Einrichtungen auf, die sich mit dem Thema "Toleranz" befassen. Er enthält darüber hinaus eine kommentierte Liste von Literaturtipps.
Aus dem Inhalt: Toleranz im Umbruch, Toleranz-Zitate, Planspiel Bürgerversammlung, Toleranzbarometer, Nathan der Weise überschreitet Grenzen, Toleranz-Skizzen etc.

Die Broschüre vom Dezember 2001 umfasst 64 Seiten.

 

Was tun, wenn ...? Zivilcourage gegen rechts

Seit in Deutschland rechtsextremistische Anschläge zunehmen, mehren sich Appelle an die BürgerInnen, nicht mehr wegzuschauen, sondern mutig zu sein und den Rechten nicht den öffentlichen Raum zu überlassen. PolitikerInnen und Medien jedweder Couleur rufen auf zur Zivilcourage. Aber was heißt eigentlich "Zivilcourage gegen rechts", wie lernt man Zivilcourage und auf welche Hilfe können zivilcouragierte Menschen setzen? Auf solche Fragen versucht der neue Reader von IDA eine Antwort zu geben. Mit ausgewählten Textbeispielen werden Inhalte und Voraussetzungen von Zivilcourage näher bestimmt, Lern- und Praxisbeispiele vorgestellt und rechtliche Aspekte erörtert. Der Reader informiert zudem über aktuelle Projekte und gibt Hinweise auf Initiativen und Literatur zum Thema.

Die Broschüre vom Dezember 2000 umfasst 52 Seiten.

 

Trainings. Interkulturelle Methoden - Antirassistische Ansätze - Konfliktlösungsstrategien

Trainingsangebote überschwemmen den Bildungsmarkt: Wer kennt sich in dem Gestrüpp von Angeboten und Konzepten noch aus? Und wer bürgt eigentlich für Qualität, wie lässt sich diese messen? Die Broschüre gibt einen Überblick über verschiedene Formen der Trainingsarbeit. Ansätze und Methoden, Motivationen und Ziele, Chancen und Probleme werden in der Gegenüberstellung deutlich. Dabei werden interkulturelle Trainings, antirassistische Ansätze und Methoden der Deeskalation und konstruktiven Konfliktlösung vorgestellt. Im Serviceteil finden sich Adressen von vielen AnbieterInnen thematisch, nach Zielgruppen und geographisch sortiert. Außerdem wird auf weiterführende Literatur verwiesen.

Die Broschüre vom Dezember 2000 umfasst 48 Seiten.

 

Eintagsfliege oder Dauerbrenner? Interkulturelle Arbeit als Querschnittsaufgabe der Jugendarbeit

Das Thema ‚interkulturelle Öffnung‘ ist in den letzen Jahren immer wichtiger geworden; das Angebot der Ansätze hat sich ausdifferenziert; neue Projekte sind entwickelt worden. Der aktuelle Reader geht diesen neuen Entwicklungen nach und gibt einen Überblick über neue Ansätze und didaktische Konzepte. Der erste Teil der Broschüre beschäftigt sich mit der Entwicklung pädagogischer Ansätze von der Ausländerpädagogik über die interkulturelle Erziehung bis hin zur aktuellen Debatte um die ‚Kulturalismus-Kritik‘. Im zweiten Teil geht es insbesondere um die Frage der praktischen Umsetzung: Wie können kulturalistische Ansätze in der Jugendarbeit vermieden werden? Wie können kurzatmige ‚Eintagsfliegen‘ in Form von befristeten Einmal-Projekten verhindert und interkulturelle Ansätze als Querschnittsaufgabe in der Jugendarbeit verankert werden? Der letzte Teil der Broschüre legt einen Schwerpunkt auf die Vorstellung von unterschiedlichen interkulturellen Projekten in der Jugendarbeit, die besonders hervorzuheben und nachahmenswert sind. Im Anhang werden interessante Kontaktadressen und weiterführende Literatur zum Thema vorgestellt.

Die Broschüre vom November 2000 umfasst 64 Seiten.

 

Gut gelandet - schnell gestrandet. Kinderflüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland

Die Broschüre gibt einen Überblick über die rechtliche, soziale und Bildungssituation von Kinderflüchtlingen in der Bundesrepublik, benennt die wichtigsten politischen Forderungen von Flüchtlingsorganisationen und gibt Anregungen für die pädagogische Praxis in der Jugendarbeit. Wie sieht die Schulpflicht von jungen Flüchtlingen aus, die sich ‚illegal‘ in Deutschland aufhalten? Welche Regelungen gibt es vor Ort? Welche Ansätze bietet die Jugendarbeit? Im Anhang werden rechtliche Bestimmungen, ein Glossar mit Fachbegriffen, die wichtigste einschlägige Fachliteratur sowie Projektadressen wiedergegeben.

Die Broschüre vom November 2000 umfasst 60 Seiten.

 

Offene Grenzen oder Abschottung? Zuwanderungspolitik und Integrationspraxis im internationalen Vergleich

Die Bundesrepublik - ein Einwanderungsland? Die Antwort auf diese Frage hängt ab von politischen Grundüberzeugungen und Interessen. Was die einen vehement ablehnen, ist für die anderen längst Alltagspraxis geworden. Wie dieser Prozess der faktischen Einwanderung gestaltet werden kann, welche migrationspolitischen Maßnahmen dafür notwendig sind und welche Beispiele andere Länder im europäischen und außereuropäischen Raum für die Beantwortung dieser Fragen bieten können, ist das Thema dieses Readers. Dabei geht es nicht nur um das Für und Wider von Einwanderungsgesetzen, sondern auch um das Selbstbild einer Gesellschaft, die keine Einwanderungsgesellschaft sein will, aber tatsächlich eine ist; es geht darum, wie die Menschen auf Einwanderung reagieren und um Vorstellungen von "Nation" und "Kultur", die hinter unterschiedlichen Einwanderungskonzepten stecken.

Zunächst werden Perspektiven für die Bundesrepublik Deutschland vorgestellt, anschließend wird das Thema "Flucht und Asyl" beispielhaft herausgegriffen, anhand dessen sichtbar wird, wie ein Land seine Grenzen sichert, sich abschottet oder öffnet. Verschiedene Länderbeispiele aus dem europäischen Ausland, aber auch aus klassischen Einwanderungsländern wie USA, Kanada oder Australien sowie aus der Karibik und Lateinamerika zeigen, wie andere Staaten mit Einwanderung und Migration umgehen.

Im Anhang sind Informationen zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht in der Bundesrepublik sowie Statistiken zu Flüchtlingsbewegungen und Einwanderungszahlen abgedruckt. Eine aktuelle Literaturliste rundet das Bild ab.

Die Broschüre vom Dezember 1999 umfasst 64 Seiten.

 

Gemeinwesenarbeit als Chance? Interkulturelle Jugendarbeit im Stadtteil

Das Zusammenleben im Stadtteil prägt die Lebenswelt von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. Die Entfaltungsmöglichkeiten in Schule, Wohnumfeld und Freizeitbereich entscheiden maßgeblich, welche Kompetenzen. Jugendliche entwickeln. In benachteiligten Stadtteilen, deren arbeitsloser und armer Bevölkerungsanteil in den neunziger Jahren deutlich angewachsen ist, sind Entfaltungschancen erst recht bedeutsam. Hier sind Bedarf und Ansatzpunkte für eine interkulturelle Jugendarbeit. Der Reader enthält im einführenden Teil sozialgeschichtliche und aktuelle Beiträge zum Gemeinwesenansatz und zur interkulturellen Gemeinwesenarbeit. Die weiteren Texte beschäftigen sich mit der Situation von Jugendlichen und der interkulturellen Jugendarbeit. Es werden Konzepte, Forschungsergebnisse und Projekte aus der Praxis interkultureller und gemeinwesenorientierter Jugendarbeit vorgestellt.

Die Broschüre vom September 1999 umfasst 56 Seiten.

 

Antirassismus- und Gleichstellungsarbeit der Jugendverbände. Chancen und Bedingungen der Jugendverbandsarbeit in der Europäischen Union

Als Dokumentation der gleichnamigen IDA-Fachtagung vom 30. Oktober bis zum 1. November 1998 wurde diese zweiteilige Broschüre erarbeitet. Im ersten Teil werden Berichte und Protokolle von der Tagung dokumentiert sowie die Ergebnisse eines Brainstormings zu Arbeitsperspektiven vorgestellt. Der zweite Teil vereint sechs antirassistische, interkulturelle oder integrative Projektbeschreibungen aus 4 Staaten und ein europaweit angelegtes Projekt. Da die Teilnehmenden der Tagung aus unterschiedlichen Staaten angereist waren, besteht die gesamte Broschüre aus einer deutschen und einer inhaltlich identischen englischen Fassung.

Die Broschüre vom Dezember 1998 umfasst 56 Seiten.

 

Perspektiven für ein neues Staatsangehörigkeitsrecht

Im Eingang beschreibt die Broschüre die faktische Einwanderungssituation in der Bundesrepublik. In einem zweiten Teil wird die Rechtsgrundlage des gegenwärtigen Staatsangehörigkeitsrechts vorgestellt und mit anderen europäischen Ländern in Bezug gesetzt. Die Interessen der MigrantInnen werden dargestellt und in einem Anhang werden Gesetzesinitiativen der Bundestagsparteien aufgeführt.

Die Broschüre mit Stand Juni 1998 umfasst 52 Seiten.

Islam als Herausforderung für die Jugendarbeit

Die Broschüre vom Dezember 1997 informiert zum einen über Aspekte der islamischen Religion und über das praktische Leben muslimischer MigrantInnen in der Bundesrepublik. Zum anderen werden Diskussionsbeiträge dokumentiert, die wichtige Fragen mit Blick auf die Anforderungen an die Praxis multikultureller Jugendarbeit ansprechen. Berichte aus der Jugendarbeit mit muslimischen Jugendlichen geben zusätzliche Einblicke in Probleme der Arbeit. Sie zeigen ebenso die positiven Erfahrungen und Entwicklungen auf. Die Zusammenstellung eignet sich besonders für PädagogInnen und MultiplikatorInnen in der Jugendarbeit.

Diese Broschüre umfasst 76 Seiten.

 

Bildungsinteressen und -chancen von jugendlichen AussiedlerInnen

Die ausgewählten Texte beschäftigen sich mit der aktuellen schulischen und beruflichen Situation jugendlicher AussiedlerInnen. Dazu werden neuere Untersuchungen vorgestellt. Ebenso werden die Interessenlagen dieser MigrantInnengruppe und Hintergründe ihres Bildungs- und Ausbildungsverhaltens deutlich gemacht. Projektbeschreibungen sowie Berichte aus dem Schulalltag und der Jugendarbeit geben ebenfalls Aufschluss über die Situation der Jugendlichen und zeigen Lösungsansätze auf.

Der Reader umfasst 40 Seiten und wurde gemeinsam mit der GEW im November 1997 veröffentlicht.

 

Kindheit und Multikultur

Diese Broschüre vom April 1997 bezieht sich auf die gleichnamige IDA-Veranstaltung im November 1996. Die Beiträge der 70seitigen Broschüre beleuchten Kindheit im Zusammenhang der multikulturellen Gesellschaft. Es werden neben theoretischen Grundlagen vielfältige Projekte und Unterrichtsmaterialien in den Kapiteln

Kindheit und multikulturelle Gesellschaft heute
Chancen und Grenzen interkultureller Erziehung
Projekte / Materialien
vorgestellt. Die Zusammenstellung eignet sich besonders für PädagogInnen in der Kinderarbeit.

 

Identität und Nationalität in der Einwanderungsgesellschaft

Die Beiträge der Broschüre beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln Positionen und Hintergründe des Themenzusammenhangs Identität und Nationalität. Sie bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung und zeigt eine aktuelle gesellschaftspolitische Diskussion um das Thema Verfassungspatriotismus auf. Die Zusammenstellung kann MultiplikatorInnen in gemischt-kulturellen Gruppen helfen, den Blick zu schärfen. Die Broschüre wurde als Vorbereitung zur gleichnamigen Tagung von IDA zusammengestellt. Sie umfasst 76 Seiten und wurde im Dezember 1996 veröffentlicht.

 

Ehemalige VertragsarbeiterInnen der DDR

Diese Broschüre vom Dezember 1996 stellt die Situation von VertragsarbeiterInnen der DDR dar, die nach der Vereinigung der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR überwiegend in einem rechtlich ungeklärten Status in der Bundesrepublik leben. Es werden sowohl die Rücknahmeabkommen beschrieben als auch die Situation von Zurückgekehrten dargestellt. VertragsarbeiterInnen kommen zu Wort und Projekte, die mit ehemaligen VertragsarbeiterInnen arbeiten, stellen ihre Arbeit vor.

Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk e.V. erstellt. Sie umfasst 44 Seiten.

 

Bildungsinteressen und -chancen von Jugendlichen der 2. und 3. Migrantengeneration

Diese 40seitige Publikation wurde gemeinsam mit der GEW im Oktober 1996 veröffentlicht. Die Textauswahl der Broschüre orientiert sich an Erfahrungen und Projekten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichenden ausländischer Herkunft im Schul- und Ausbildungsbereich. Sie gibt eine statistische Grundlage der gegenwärtigen Situation. Die Beiträge versuchen aus verschiedenen Blickwinkeln die Hintergründe der Bildungssituation der angeworbenen MigrantInnen darzustellen. Sie weisen auf wesentliche Aspekte der schulischen und beruflichen Ausbildung hin und versuchen, diese zu klären.

 

Einbürgerung und Antidiskriminierung. Politische Perspektiven für die Bundesrepublik

Die Broschüre vom Dezember 1995 bezieht sich auf die gleichnamige IDA-Veranstaltung im November 1995. Auf 60 Seiten vereint diese Broschüre eine ungewöhnlich große Zahl an Einzelbeiträgen, die die unterschiedlichsten Aspekte des Rahmenthemas abklopfen. Einige Eckpunkte sind dabei
  • die Rolle der BRD innerhalb der europäischen Flüchtlings- und Einwanderungspolitik nach den Verträgen von Maastricht 1991
  • Fragen zum Einbürgerungsrecht im Vergleich innerhalb der EU
  • Partizipationsinteressen türkischer MigrantInnen
  • Möglichkeiten, Erfordernisse und Forderungen einer aktiven Migrationspolitik
  • Historische Wurzeln des vorherrschenden deutschen Volksbegriffs
  • die Argumentationslinien um die doppelte Staatsbürgerschaft
  • Möglichkeiten der Wirkung eines Antidiskriminierungsgesetzes oder eines grundgesetzlich zu verankernden Schutzes der Interessen von Minderheiten.

Im Anhang findet sich neben einigen dokumentierten Tagungsbeiträgen eine Koalitionsvereinbarung zwischen Union und Liberalen zum AusländerInnen- und Staatsangehörigkeitsrecht sowie verschiedene Gesetzentwürfe.

 

Jugend und Freizeitverhalten. Orientierungen und Möglichkeiten Jugendlicher in unterschiedlichen Lebenswelten

Auf knapp 70 Seiten wurde mit dieser Broschüre im November 1995 ein Überblick über jugendliches Freizeitverhalten gegeben. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass die Lebenswelten von Jugendlichen in eine gesellschaftliche Gesamtsituation eingebunden sind, die von Individualisierungstendenzen und zunehmender sozialer Ungleichheit geprägt sind.

Im ersten Teil der Broschüre wird die Bedeutung gesellschaftlicher Veränderungen für die aktuellen Jugendkulturen beleuchtet. Hier wird deutlich, dass die vielfältigen Varianten jugendlicher Freizeitgestaltung eng mit dem Bildungsverlauf und dem sozialen Status der Jugendlichen verknüpft sind. Der zweite Teil des Heftes erlaubt eine genauere Betrachtung einzelner Dimensionen des Themas. So werden die Wichtigkeit von räumlicher Umwelt und dem Angebot an Freizeiteinrichtungen sowie die wachsende Bedeutung jugendlicher Cliquen und deren Hintergründe thematisiert. Auch die Bedeutung all dessen für die Jugendverbandsarbeit wird herausgearbeitet.
Abgerundet wird die Broschüre dadurch, dass die Themenstränge auf ihre besondere Bedeutung für Jugendliche mit Migrationshintergrund bezogen werden. Insbesondere das gleichzeitige Leben in zwei Kulturen und die in diesem Kontext erlebten Marginalisierungserfahrungen sind Gegenstand verschiedener Beiträge. Insgesamt wird den LeserInnen theoretisches wie praxisbezogenes Material zu den hier skizzierten Aspekten an die Hand gegeben.

 

Alltagsgewalt und Kriminalität junger Menschen

Im Juni 1995 erschien diese Broschüre, die wiederum anhand verschiedener Aufsätze ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert. Dabei ist wichtig, dass gleich zu Beginn das Thema seiner vielfach medial verstärkten Spektakularität beraubt wird. Ausgangspunkt sind Gewalterfahrungen Jugendlicher.

Für einen Mythos, demzufolge Jugendliche in einer eigentlich heilen Welt aufwachsen, in der lediglich einige Rabauken stören, bleibt hier kein Platz. Ebenso werden hier jugendliche MigrantInnen weder zu Opfern verklärt noch als TäterInnen denunziert. Sie erscheinen als Teil der jungen Generation, deren Angehörige wiederum teilweise Gewalt ausüben. Freilich unterscheiden sich die Antworten auf die Frage nach dem Warum von Gewalt bisweilen erheblich.

Abgerundet wird die Broschüre mit Hinweisen auf didaktische Materialien zum Thema Gewalt.

 

Partizipation von Jugendlichen ausländischer Herkunft in der Jugendarbeit

In Anlehnung an die gleichnamige IDA-Veranstaltung im Dezember 1994 erschien noch im selben Monat die knapp 90seitige Broschüre. In unterschiedlichem Umfang wird die Situation von Jugendlichen ausländischer Herkunft
  • in der offenen Jugendarbeit,
  • in Jugendverbänden,
  • im schulischen Bereich,
  • in der Ausbildung
  • in der politischen Bildung

kritisch von zahlreichen praktisch wie theoretisch orientierten AutorInnen unterschiedlicher Herkunft beleuchtet. Im letzten Teil der Broschüre sind in Gestalt von sechs Texten zusammenfassende Arbeitsergebnisse und Protokolle der gleichnamigen Konferenz dokumentiert.

 

Multikulturelle Gesellschaft als Lebensform. Wirklichkeit, Zukunftsvision oder Bedrohung?

Auf knapp 100 Seiten gaben wir im Oktober 1992 Raum zur kontroversen Diskussion der Multikulturellen Gesellschaft. Seit Ende der 70er Jahre ist die Multikulturelle Gesellschaft in der Diskussion, die durch vermehrt zugewanderte ArbeitsmigrantInnen und politische Flüchtlinge an Bedeutung gewann. Kern ist die Frage, wie ein gleichberechtigtes Zusammenleben ohne soziale Diskriminierung und Isolation von ansässigen und zuwandernden Menschen gelebt werden kann.

Mit der Broschüre soll auf die unterschiedlichen Vorstellungen, Interessen und Erwartungen, aber auch auf ablehnende Positionen aufmerksam gemacht werden. Erst die Darstellung gegensätzlicher Standpunkte macht deutlich, wie vielfältig die Auseinandersetzungen sind, die im Zusammenleben von Deutschen und AusländerInnen auftreten. Der Diskurs zur Verwirklichung der Multikulturellen Gesellschaft muss fortgesetzt werden, um ein besseres Verständnis zwischen der einheimischen, der zugewanderten und der zuwandernden Bevölkerung zu erzielen.