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IDA Talk: „Klassismus und Rassismen intersektional denken und bearbeiten – aber wie?“ Eine Fachveranstaltungsreihe für die Jugendverbands- und –bildungsarbeit

31. Oktober bis 9. Dezember, Online

Mit Autor:innen des im Herbst erscheinenden IDA-Readers sprechen wir zwischen dem 27. Oktober und dem 9. Dezember über die Intersektion von Klassismus und Rassismen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und über die Herausforderungen für die Jugend(verbands)arbeit. In den zweistündigen Veranstaltungen geben wir einen kurzen Überblick über die zentralen Ergebnisse des Readers, vertiefen ein Thema mit Hilfe einer:m oder mehreren Autor:innen des Readers und nehmen uns die Zeit auf Fragen und Gesprächsbedarfe der Teilnehmer:innen einzugehen. Folgende Termine sind geplant:

  • 31. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Gian Aldonani (Êzîdische Jugend) und Merfin Demir (Terno Drom): Solidarische Komplizenschaften in der Jugendverbandsarbeit. Antworten auf Klassismus und Rassismus
    Merfin Demir und Gian Aldonani schildern, dass sich in der communitybezogenen mit jugendlicher Êzîdi*innen- und Rom*nja Klassismus und Rassismen untrennbar überschneiden. So erleben die Jugendlichen einerseits deklassierende Zuschreibungen und spüren andererseits die seelichen und materiellen Auswirkungen der Völkermorde, die an ihren Communitys begangen wurden bzw. werden, bis heute.
  • 3. November, 18 bis 20 Uhr: Estefania Casajus (SJD – Die Falken): Rassismus und Klassismus in der Jugendverbandsarbeit
    Estefania Casajus diskutiert Erfahrungen von Rassismus, Mobbing und Armut, die Kinder und Jugendliche tagtäglich machen und mit in die Einrichtungen der Jugendverbandsarbeit bringen. Doch wie kann man adäquat damit umgehen, ohne zu verschleiern, dass man Kapitalismus und Ausbeutung nicht unmittelbar abschaffen kann? Die Veranstaltung möchte in die Komplexität der Auseinandersetzung mit Rassismus und Klassismus eingehen und was gute Ansätze in der Jugendverbandsarbeit sein können.
  • 10. November, 10 bis 12 Uhr: Müge Zünbül: Arbeit, Anerkennung, Aufstieg – Wie Rassismus den feinen Unterschied macht
  • 25. November, 10 bis 12 Uhr: Mouna Maaroufi, Ausgebeutet und ausgegrenzt: Rassismus und Ungleichheit im deutschen Arbeits- und Migrationsregime
    Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Situation migrantischer und geflüchteter Arbeiter*innen in Deutschland, die von Rassismus und Klassismus geprägt ist. Das derzeitige Arbeits- und Migrationsregime wird in seinen Auswirkungen auf die Reproduktion rassistischer Ausschlüsse und die Verstetigung von Arbeitsteilungen, Prekarität und sozialer Ungleichheit analysiert.
  • 2. Dezember, 13 bis 15 Uhr: Eric Mbarga (DFB-Stützpunkttrainer) und Robert Warnecke (Universität Bayreuth): Strukturelle Verschränkung von Klassismus und Rassismen im Sport
    Eine (erste) intersektionale Betrachtung der deutschen Sportlandschaft mit den Schwerpunkten Rassismus und Klassismus.
  • 9. Dezember, 14 bis 16 Uhr: Ina Klären (IDA-NRW) – Klassismus und Rechtsextremismus. Stereotype Erklärungsweisen für Rechtsextremismus. Was heißt das für die Bildungsarbeit?

 

 

09.12.2022 10:00 - 12:10
Anmeldefrist: 09.12.2022


Preis: Kostenlos
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