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IDA-Online-Fachtage zum „Umgang mit Rechtspopulismus in der Jugend(verbands)arbeit“

Häufig wird gefragt: Wer wählt die AfD oder sympathisiert mit ihr? Die Beantwortung dieser Frage sagt aber noch wenig darüber aus, warum ein Teil der Bevölkerung offen für die Politikangebote der AfD ist. Lassen sich Menschen vor allem mobilisieren, weil sie von den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre abgehängt wurden? Wollen sie den demokratischen Parteien einen „Denkzettel“ verpassen? Oder ist die Partei für Menschen interessant, die sich mit ihren Ungleichwertigkeitsideologien in der Programmatik der Partei und den Aussagen ihrer Vertreter*innen wiederfinden?

Die Frage, wie die Wahl und Sympathie der bzw. für die AfD zu erklären ist, ist unerlässlich für eine wirksame Präventionsarbeit, die sich Demokratieförderung und Menschenrechtsorientierung auf ihre Fahnen geschrieben hat. Daher stellen wir zu Beginn der Webinar-Reihe verschiedene Erklärungsansätze vor und diskutieren sie. Darauf aufbauend fragen wir in den anschließenden Online-Workshops: Welche Herausforderungen ergeben sich aus den AfD-Wahlerfolgen und rechtsterroristischen Anschlägen für die Jugend(verbands)arbeit? Welchen Einfluss haben Geschlechterbilder und geschlechtsbezogene Sozialisationserfahrungen auf das Sympathisieren mit der AfD? Wie können die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft vor Ort gestärkt werden und welche Rolle können Jugendverbände dabei spielen? Wie lässt sich erklären, dass Menschen mit der AfD sympathisieren, die selbst Rassismus und Antisemitismus erleben? In der Abschlussveranstaltung werden wir die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Workshops sowie offenen Fragen zusammentragen und uns darüber austauschen, welche Strategien sich ableiten lassen, damit Jugendverbände und Jugendarbeit Rechtspopulismus wirksam begegnen können.

Der Online-Fachtag wendet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Jugend(verbands)arbeit.

Die Programmpunkte sind einzeln belegbar. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungswebseite. Angemeldete Personen erhalten wenige Tage vor Beginn des Online-Fachtags die Zugangsdaten.

Wir legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Die Veranstaltenden behalten sich deshalb vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.