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Antisemitismus im Alltag mit Blick auf den Nahostkonflikt – kein Thema von gestern

15.-17. Dezember 2017 in der JH Oldenburg

Der Bundestag hat einen unabhängigen Expert_innenkreis damit beauftragt, herauszufinden, wie stark Antisemitismus in Deutschland verbreitet ist. Die Ergebnisse dieser Untersuchung machen vor allem darauf aufmerksam, wie vielschichtig Antisemitismus ist und wie er sich verbreitet. Gerade in der Jugendverbandsarbeit, in der das Internet die größte Plattform bietet, können antisemitische Haltungen schnell und weit verbreitet werden.

Das Wochenende ist in zwei thematische Blöcke geteilt. Der erste Seminar-Block handelt von modernem Antisemitismus im Verbandsalltag. Antisemitismus hat viele verschiedene Erscheinungsformen, welche dazu führen, dass die Bedeutung je nach Umstand variieren kann. Doch wie schaut es im Verbandsalltag aus? Welchen Formen des Antisemitismus begegnen wir im alltäglichen Umfeld und was davon nehmen wir unbewusst und bewusst auf? Dazu kommt außerdem die Fragen auf, welche antisemitischen Verschwörungstheorien uns im Alltag begegnen, in welcher Form sie auftreten und wie sie sich erschüttern lassen.

Der zweite Seminar-Block behandelt den Nahostkonflikt. Welchen Faktor stellt der moderne Antisemitismus im Nahostkonflikt und der Nahostkonflikt im modernen Antisemitismus dar? Wie lassen sich antisemitische Wahrnehmungen des Nahostkonflikts und Israels erkennen und wie kann ihnen in der Jugendverbandsarbeit begegnet werden?

Die Zielgruppe sind ehrenamtliche Multiplikator_innen der Jugendverbandarbeit, aus dem BDAJ, und aus anderen Verbänden junger Menschen.

Programm

Freitag, 21. Oktober

17:00-18:00
Anreise und Anmeldung

18:00-19:00
Abendessen

19:00-20:30
Begrüßung und Ziele und Programm des Seminars, Erwartungen der Teilnehmenden (Sebastian Seng (IDA e. V.) und Referent_in)

20:30-22:00
Einstieg in das Thema Antisemitismus: Film „Der ewige Judenhass“ (Referent_in und Sebastian Seng (IDA e. V.))

 

Samstag, 22. Oktober

9:00-10:30
Fortsetzung des Einstiegs in das Thema Antisemitismus – Auswertung des Films (Referent_in und Sebastian Seng (IDA e. V.))

10:30-11:00
Pause

11:00-13:00
Modernen Antisemitismus erkennen und benennen (Referent_in)

13:00-14:00
Mittagessen

14:00-15:30
Umgang mit antisemitischen Verschwörungstheorien (Referent_in)

15:30-16:00
Kaffeepause

16:00-18:00
Geschichte und Gegenwart des Nahostkonflikts (Referent_in)

18:00-19:00
Abendessen

 

Sonntag, 23. Oktober

9:00-10:30
Moderner Antisemitismus in Deutschland und Nahostkonflikt (Referent_in)

10:30-12:00
Umgangs- und Präventionsstrategien in der Jugendverbandsarbeit (Referent_in)

12:00-13:00
Auswertung und Abschlussrunde zum Seminar (Sebastian Seng (IDA e. V.) und Referent_in)

13:00-14:00
Mittagessen und danach Abreise

 

Anmeldung

Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an info(at)bdaj.de oder an info(at)IDAeV.de.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Vornamen, Namen, Wohnort, eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen und Hinweise zur Verpflegung (vegan, vegetarisch, helal, Lebensmittelvnverträglichkeiten oder -allergien usw.) oder anderen Bedürfnissen an.

Teilnahmebeitrag

15,- € inkl. Unterkunft im Mehrbettzimmer, Verpflegung und Tagungsbeitrag. Die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.

Tagungsort

JH Oldenburg
Alexanderstraße 65
26121 Oldenburg


Veranstaltet von: IDA e. V. in Kooperation mit dem Bund der Alevitischen Jugendlichen e. V. (BDAJ)