Es wird allen assyrischen Märtyrer:innen gedacht. Ursprünglich war der Tag dazu gedacht, an die Märtyrer:innen des Massakers in Simele (Irak) im Jahre 1933 zu erinnern. Zur Erinnerung an alle Märtyrer:innen der Genozide und Massaker am assyrischen Volk wurde 1968 der 7. August offiziell als historischer Gedenktag festgelegt. In den Massakern von Simele wurden Tausende von unschuldigen Menschen wehrlose Opfer einer barbarischen Politik der irakischen Regierung. Nach der Erlangung der Unabhängigkeit vom britischen Mandat im Jahre 1932 ließ die irakische Regierung Tausende von Assyrer:innen kaltblütig ermorden, um so Anstrengungen und Forderungen nach einem Selbstbestimmungsrecht im Keim zu ersticken.
