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Liquidation des sogenannten Zigeunerlagers im KZ Auschwitz-Birkenau

02.08.2023 - 03.08.2023 ganztägig

Die Nationalsozialist:innen verschleppten von März 1943 bis Juli 1944 23.000 Rom:nja und Sint:izze aus elf Ländern Europas ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Nahezu alle fanden dort den Tod. Am 2. August 1944 wurden verbliebenen ca. 2.900 Sint:izze und Rom:nja ermordet. Ein vorangegangener Versuch, 6.000 Rom:nja und Sint:izze in die Gaskammern zu bringen, scheiterte am 16. Mai 1944 am Widerstand der Häftlinge. In den darauffolgenden Wochen wurden 3.000 der an dem Aufstand beteiligten Häftlinge bei Selektionen von SS-Ärzt:innen als „noch arbeitsfähig“ eingestuft und zur Sklav:innen-Arbeit in andere Konzentrationslager gebracht. Zurück in Auschwitz blieben 2.900 Rom:nja und Sint:izze, überwiegend Kinder, deren Mütter und alte Menschen. Die SS ermordete sie in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 in den Gaskammern und verbrannte die Leichen in einer Grube neben dem Krematorium V.