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Filmtitel

Land der Väter – Land der Söhne

Beschreibung

Als die Firma seiner Eltern Konkurs macht, beginnt sich Thomas Kleinert mit der Vergangenheit seines Vaters zu beschäftigen. Kurz zuvor hat der junge Journalist von seiner Mutter erfahren, dass sein Vater 1972 nicht durch einen Unfall gestorben ist, sondern Selbstmord begangen hat. Als er bei seiner Spurensuche einen Hinweis von einem Kollegen erhält, fährt er nach Polen. Dort stößt er bei seinen Recherchen auf die Geschichte einer Fabrik in Lublin, die sein Vater 1942 im Rahmen eines "Arisierungsprogrammes" übernommen hat. Die Zwangsarbeiter, mit denen er seine Produktion aufbaut und damit seine Firma in Deutschland konsolidiert, kommen aus dem KZ. Kurz vor Kriegsende gelingt es ihm, seine Maschinen in den Westen zu retten. Als Anfang der 70er Jahre eine Veröffentlichung des Vorfalls droht, erschießt sich Kleinert in einem Hotelzimmer. Auf Betreiben des Chefredakteurs berichtet die Lokalpresse nicht über den Vorfall. Thomas Kleinert entschließt sich, die Geschichte zu veröffentlichen. Sein Artikel erscheint unter der Überschrift: "Ein schmerzhafter Blick zurück ins Land der Väter".

Die Dokumentation richtet sich gegen das Vergessen und stellt die Frage nach der Verantwortung der Nachgeborenen.

 

Quelle der Inhaltsbeschreibung: www.deutsches-filmhaus.de

Produktionsort, -gesellschaft: Deutschland: B.A.Film / Nico Hofmann Filmproduktion / SWF, BR 

FSK: 6

 


Regie

Nico Hofmann

Produktionsjahr

1988

Spieldauer

89 Min.

Medientyp

VHS


Themen
  • Nationalsozialismus
Kategorien
  • Spielfilm
  • Dokumentarfilm
Verleih

EMZ 8, 13
KMZ 9
LFD 9
AVMZ

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