Filmtitel
Der Kampf ums Dasein – Ein Missverständnis und seine Folgen
Beschreibung
Menschen haben unterschiedliche Hautfarben. Ein Afrikaner sieht anders aus als ein Europäer. Vor 150 Jahren begann man in Europa, diese Unterschiede rassistisch zu deuten. Die Menschheit wurde in hoch- und minderwertige Rassen eingeteilt. Die Nationalsozialisten griffen später diese Theorien auf und behaupteten, dass sich eine deutsche "Herrenrasse" im Kampf gegen andere durchgesetzt habe.
Sie beriefen sich dabei auf Charles Darwins' Vererbungslehre, auf ein "Recht des Stärkeren". Doch das war ein grob missverstandener Darwin. Seine Idee vom "Kampf ums Dasein" beschreibt nicht den Sieg des Stärkeren, sondern einen Prozess, in dem etwas ganz anderes wichtig ist: Anpassungsfähigkeit. Denn die Natur zeigt, dass nur die Mitglieder einer Art überleben, die sich am besten ihrer Umgebung anpassen können.
Doch die Nazis ignorierten solche Erkenntnisse und ließen sich auch davon nicht irritieren, dass die Existenz einer "deutschen Rasse" schon damals wissenschaftlich nicht nachweisbar war. Sie steigerten sich in einen Rassenwahn, der schließlich zur Ermordung von über sechs Millionen Menschen führte.
Der Titel ist auch auf der Doppel-DVD "Rechtsextrem - zwischen Lifestyle und Gewalt" zu finden.
Quelle der Inhaltsbeschreibung: www.politische-bildung.nrw.de
FSK: 6
Regie
Ulrich Baringhorst
Produktionsjahr
2002
Spieldauer
32 Min.
Medientyp
DVD / VHS
Themen
- Rassismus
- Nationalsozialismus
Kategorien
- Dokumentarfilm
