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Filmtitel

Miral

Beschreibung

Im Mittelpunkt des Films steht die Geschichte der hübschen Miral, dargestellt von Freida Pinto, die wohlbehütet in einem Waisenhaus im Jerusalem der späten 80er Jahre aufwächst, und ihrer Lehrerin Hind Husseini. Miral lernt aber auch die Welt "draußen" kennen - Armut, Gewalt und die Kämpfe zwischen Palästinensern und Israelis. Als Miral sich in Hani, einen Kontaktmann der PLO verliebt, der glaubt, der Konflikt zwischen den beiden Völkern ließe sich nur mit Gewalt lösen, gerät das Mädchen auf die "schiefe Bahn". Der Film erzählt aber auch Geschichten der drei weiteren Frauen. Eine davon ist die bereits erwähnte Hind Husseini, eine Palästinenserin aus einer reichen Familie, die 1948, nachdem sie viele obdachlose und verwaiste palästinensische Kinder auf der Straße findet, sich spontan entscheidet, eine Mädchenschule mit Internat zu gründen, die sie überwiegend selbst finanziert. Weiter geht es um Nadia, Mutter von Miral, die Missbrauchsopfer im Internat wurde, sowie um Fatima, ihre Zellengenossin und spätere Tante Mirals. Erzählt wird von einem der Schlüsselkonflikte unserer Epoche. Die Handlung trägt autobiographische Züge der Romanautorin Rula Jebreal. Sie wurde 1973 in Haifa als palästinensische Israelin geboren und besuchte die Waisenkinderschule "Dar Al Tifel" in Jerusalem. Rula Jebreal studierte mit Hilfe eines Stipendiums ab 1993 an der Universität von Bologna, arbeitete als Journalistin in Italien und lebt jetzt in New York.

 

Quelle der Inhaltsbeschreibung: de.wikipedia.org

Produktionsort, -gesellschaft: Frankreich / Indien / Italien / Israel: Pathé / Eran Riklis Productions / Eagle Pictures

FSK: 12

 


Regie

Julian Schnabel

Produktionsjahr

2010

Spieldauer

108 Min.

Medientyp

DVD


Themen
  • Religion
  • Interkulturalität
  • Rassismus
Kategorien
  • Spielfilm
Verleih

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