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Filmtitel

Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin – Die Opfer der Rechtsterroristen

Beschreibung

Nach bisherigen Erkenntnissen verübte die neonazistische Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) seit 2000 mindestens 10 Morde und zwei Bombenanschläge in Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Dortmund, Kassel und Köln. In der Dokumentation Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin werden anstelle der Täter:innen die Opfer und deren Angehörige ins Zentrum gerückt: Wer waren die Opfer? Was wissen wir über sie? Wie lebten sie? Die Opfer bekommen ein Gesicht, eine Geschichte und einen Namen: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşik, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Der Film lässt die Angehörigen zu Wort kommen. Sie erinnern sich an die Ermordeten, an deren Hoffnungen und Ziele. Sie berichten vom Verlust geliebter Menschen und von der Zeit bis zur Aufklärung der Morde, in der sie zusätzlich mit falschen Verdächtigungen der ermittelnden Behörden und der Medien umgehen mussten. Sie erzählen, wie die mörderische Tat ihr Leben veränderte, wie die lang andauernde, ergebnislose Ermittlung sie deprimierte und was sie durchmachten, als bekannt wurde, dass es sich um neonazistische Attentate handelte. Ermittlungspannen, falsche Verdächtigungen und das Schweigen der Behörden werden offen angesprochen.

Quelle Inhaltsbeschreibung: http://www.filmab-gegennazis.de/index.php/filme/acht-tuerken-ein-grieche-und-eine-polizistin 

FSK: o. A.







Regie

Matthias Deiß, Eva Müller und Anne Kathrin Thüringer

Produktionsjahr

2012

Spieldauer

43 Min.

Medientyp

DVD


Themen
  • Migrationsgesellschaft
  • Rassismus
  • Rechtsextremismus
Kategorien
  • Dokumentarfilm
Verleih

rbb media GmbH

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