Filmtitel
Harry (apropos; 203)
Beschreibung
Der Film erzählt die Geschichte des jüdischen Schlagzeugers und Saxophonisten Harry Schechter, der 1914 in Dresden geboren, im Alter von zwanzig Jahren aus Deutschland fliehen musste. Trotz Arbeitsverbots war der Musiker aufgetreten, dabei erkannt und anschließend verhaftet worden. Nach seiner Flucht gelangte Harry Schechter mit Hilfe der zionistischen Organisation "Hechaluz" über Prag nach Palästina, wo er sich im Philharmonischen Orchester von Tel Aviv um eine Stelle bewerben wollte. Da das Orchester noch gar nicht existierte, schlug er sich anfangs mit unterschiedlichen Gelegenheitsarbeiten durch, bis er ab Mai 1935 wieder als Musiker Arbeit erhielt. Als Harry Schechter 1968 zum ersten Mal wieder Deutschland besuchte, beschloss er - angenehm überrascht von der bundesdeutschen Jugend - nach Berlin zu ziehen. - Harry Schechter erzählt seine Geschichte zu weiten Teilen selbst. Die verschiedenen Stationen seines Lebenswegs werden mit Hilfe von Fotografien, Identitätsausweisen und anderweitigen Papieren dokumentiert. Der Film ist mit Saxophonmusik unterlegt, wodurch er sich auch akustisch seinem Protagonisten nähert.
Der Dokumentarfilm ist die Folge 203 aus der Reihe "Apropos - Videos & Texte zur politischen Bildung". Zur didaktischen Aufbereitung existiert auch ein Begleitheft.
Quelle der Inhaltsbeschreibung: apropos.bpb.de
Produktionsort, -gesellschaft: Deutschland: Carsten Hueck Produktion (Auftraggeber: Bundeszentrale für politische Bildung)
FSK: 12
Regie
Carsten Hueck
Produktionsjahr
1999
Spieldauer
10 Min.
Medientyp
VHS
Themen
- Rassismus
- Nationalsozialismus
Kategorien
- Kurzdokumentation / Reportage
- Lehr- / Lernmaterial
Verleih
LFD 1c, 1d, 3, 10, 12, 13
LMZ 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 13
LMD
