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Betzavta/Miteinander


Vier Bildungsstätten in Niedersachsen, NRW und Thüringen: Adressen siehe Bemerkungen

29549 / 37444 / 4552 Bad Bevensen / St. Andreasberg / Hattingen / Weimar

Telefon: siehe Bemerkungen


Themen
  • Deeskalation / Konfliktbearbeitung / Mediation
Zielgruppen
  • Jugendliche / Schulklassen
  • Aktive in der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
  • Aktive in Jugendverbänden / Jugendleiter:innen
  • Aktive in der Migrationssozialarbeit
  • Lehrer:innen / in der Bildungsarbeit Tätige
  • GewerkschafterInnen / Betriebsräte
  • Verwaltungsmitarbeiter:innen / Polizist:innen / Manager:innen / Politiker:innen
Titel bereits angebotener Trainings

Betazvta - Erziehung zu Demokratie und Toleranz

Methodisch-didaktisches Konzept

Vorgehen

Die Anerkennung und Verwirklichung des gleichen Rechts aller Menschen auf freie Entfaltung braucht die Kompetenz des Einzelnen und der Gruppe zum demokratischen Umgang mit Freiheit. Das Programm arbeitet mit einer besonderen Methode und verknüpft dabei inhaltliche Impulse mit dem gruppendynamischen Prozess. Im Seminar werden durch ergebnisoffene Übungen Situationen geschaffen, in denen sich die Teilnehmenden mit sich widersprechenden Positionen, Einstellungen und Bedürfnissen konfrontiert sehen und handeln müssen. Der Prüfung der Bedürfnisse aller Beteiligten wird dabei vor der Entwicklung von lösungsorientierten Konzepten ein besonderer Stellenwert beigemessen. Betzavta/Miteinander lenkt den Blick von der vorrangigen Verfolgung eigener Interessen zu der Anerkennung der Gleichrangigkeit aller Interessen als grundlegendem Prinzip - unabhängig davon, ob die Mehrheit die eigenen Interessen teilt oder ob man gerade zur Minderheit gehört.


Konflikt-Dilemma-Konflikt-Methode

Die Konflikt-Dilemma-Konflikt-Methode basiert auf der Annahme, dass wir das gleiche Recht einer anderen Person auf freie Entfaltung am ehesten dann akzeptieren, wenn wir deren Position als eine Alternative anerkennen, die unter anderen Umständen auch unsere eigene sein könnte. Die andere Person wird nicht mehr als "Gegner" empfunden, sondern als eine Person, die "eine andere Wahl getroffen hat". Damit geraten wir in ein inneres Dilemma: beide Positionen aus dem Konflikt werden als gleichwertig erlebt. Ist dieser Schritt getan, braucht es eine erneute Positionierung, um in der gemeinsamen Entscheidung weiterzukommen. In den meisten Fällen wird es sich wohl um dieselbe Seite handeln, mit der man vorab "ins Dilemma gegangen" ist. Was ist also gewonnen durch diese "Prozedur"? Wenn man die Position des anderen nicht mehr als gegnerische und zu bekämpfende Position bewertet, sondern nur noch als die Position, für die man sich selbst in diesem konkreten Fall nicht entschieden hat, dann fällt es in einem nächsten Schritt möglicherweise leichter, diese Position von der Person zu trennen und anschließend nach einer Lösung des Konflikts zu suchen, die die Freiheit von beiden Parteien so wenig wie möglich einschränkt.

Bemerkungen

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