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Praxisstelle ju:an - Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus. Kompetenzen stärken. In Strukturen wirken. Praxis leben.


Postfach 4 05

 

30004 Hannover

Telefon: +49 0 511 897 34 333


Themen
  • Rassismus(kritik) (antischwarzer, antimuslimischer, antiasiatischer, antislawischer und Gadje-Rassismus)
  • Antisemitismus(kritik)
  • Diskriminierung(skritik)
  • Empowerment
  • Verschwörungsmythen
  • (Post-)Kolonialismus
  • Diversität(sbewusstsein)
Zielgruppen
  • Jugendliche / Schulklassen
  • Aktive in der Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
  • Aktive in Jugendverbänden / Jugendleiter:innen
  • Weiß positionierte und nicht migrantisierte Menschen
  • Black, Indigenous und People of Color* / migrantisierte Menschen
  • Lehrer:innen / in der Bildungsarbeit Tätige
  • GewerkschafterInnen / Betriebsräte
Titel bereits angebotener Trainings
  • „Pädagogische Herausforderungen im Kontext von Verschwörungserzählungen und Antisemitismus",
  •  „Express yourself!“  - Digitale empowermentorientierte Austauschräume für Schwarze Jugendliche und junge Erwachsene
  • „In Hannover sagt man L’chaim“
  •  „Über Kraken, Antisemitismus und verkürzte Kapitalismuskritik“
  • „Theorie meets Praxis. Perspektiven auf Antisemitismus“
  • monatliches Treffen des Empowerment-Netzwerks Hotspot of Power für Jugendliche und junge Erwachsene of Color und Schwarze Jugendliche und junge Erwachsene
Methodisch-didaktisches Konzept

1. Fortbildungen von Lehr- & Fachkräften sowie Multiplikator:innen: Wissensvermittlung aktueller Erscheinungsformen von Antisemitismus, Rassismus und deren Wechselwirkungen; Selbstreflexion eigener Eingebundenheit in antisemitische und rassistische Denkmuster; Kennenlernen geeigneter Methoden und Entwicklung passgenauer Strategien für den eigenen Arbeitskontext; Beratung und längerfristige Coachings.

2. Projekte mit Jugendlichen: Die Angebote setzen zielgruppenspezifisch an die Erfahrungsräume Jugendlicher an und werden in Zusammenarbeit mit Jugendarbeiter*innen konzipiert. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden sie in einem zweiten Schritt für den Transfer weiterentwickelt, verschriftlicht und publiziert. Die Potentiale des informellen Lernens unter Jugendlichen werden genutzt, indem ältere Jugendliche zu Ansprechpersonen für Rassismus, Antisemitismus und anderen Diskriminierungen ausgebildet werden (Peer-Education).

3. Empowerment: In Zusammenarbeit mit Kooperationspartner:innen werden für Jugendliche und Fachkräfte, die Rassismus und Antisemitismus erfahren, spezifische Empowerment-Workshops durchgeführt. Diese setzen an der Förderung von Selbstwirksamkeit sowie an der Entwicklung stärkender Handlungsstrategien gegen erlebte Diskriminierung an. Mit dem Empowerment-Netzwerk Hotspot of Power arbeiten wir mit jungen Menschen konkret empowernd und unterstützen sie zur gesellschaftlichen Teilhabe und Partizipation.

Die klare Zielgruppenorientierung, fundierte Fachlichkeit und pädagogischen Praxiserfahrungen zeichnen die erfolgreiche Arbeit von ju:an aus. Die Praxisstelle ist das einzige Projekt, das Antisemitismus und Rassismus gleichermaßen bearbeitet, in Wechselwirkung, Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Wir sind überzeugt: Die nachhaltige Bearbeitung von Antisemitismus und Rassismus gehört zu einer professionellen Haltung aller in der Jugendarbeit Tätigen und sollte als Qualitätsmerkmal der Jugendarbeit verankert werden.

Bemerkungen

Die Besonderheit der Praxisstelle ist, dass sie Antisemitismus und Rassismus gleichermaßen pädagogisch bearbeitet, in Wechselwirkung, Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

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