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Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen

Bei der folgenden Liste handelt es sich hauptsächlich um Dachverbände und Überorganisationen von Beratungsstellen für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, auf deren Webseiten sich die Kontaktdaten der deutschlandweit verteilten Beratungsstellen finden.

Dachverband Beratungsstellen Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V. 

Der VBRG e. V. ist der Bundesverband unabhängiger Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Auf der Webseite des Verbandes finden sich Informationen und Kontaktdaten sowie Links zu den einzelnen Beratungsstellen.

Dachverband Beratungsstellen Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e. V.

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e. V. (BAfF) ist der Dachverband der Behandlungszentren für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung.

Informationsplattform Toolbox gegen Rechte Gewalt

Die Infotoolbox der Opferberatungen des VBRG (http://www.verband-brg.de/) bietet vielfältige Informationen zu der Frage: Was tun nach einem rechten Angriff? Tipps und Informationen zum Erstatten einer Anzeige und die Kontaktaufnehme mit der Polizei, zum Ablauf von Gerichtsverfahren, zur Finanzierung von Arztkosten und Anwält*innen sowie zum Umgang mit Angst werden gut zusammengefasst dargestellt. Darüber hinaus finden sich in der Toolbox eine Vielzahl nützlicher Adressen und Ansprechpartner*innen.

Expertise Gesundheitliche Versorgung von Geflüchteten mit Traumafolgestörungen

In ihrer Expertise beleuchtet Lea Flory, wie sich die Lebenssituation traumatisierter Geflüchteter im Aufnahmeland auf ihre Erkrankung auswirkt und welche Maßnahmen für ihre adäquate Versorgung notwendig sind.

Beratungsstelle Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

Die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) unterstützt Personen, die Diskriminierung aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfahren haben. Beratungsstellen für Betroffene sind über das Informationsportal recherchierbar.

Telefonberatung SeeleFon für Flüchtlinge

Seit Oktober 2016 bietet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen bundesweite Selbsthilfeberatung für Geflüchtete und Migranten zu psychischen Erkrankungen an. Die Telefonnummer 02 28 / 71 00 24 25 steht nun montags, dienstags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 15 Uhr für Anrufe in deutscher, arabischer, englischer und französischer Sprache zur Verfügung.

Dachverband Antidiskriminierungsverband Deutschland

Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) ist ein Dachverband unabhängiger Antidiskriminierungsbüro und -beratungsstellen, Selbstorganisationen und wissenschaftliche Einrichtungen. Auf der Webseite des Dachverbandes finden sich Informationen sowohl für Ratsuchende und Betroffene als auch für Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit.

Broschüre Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte
Projekt „re:act“ der Opferberatung Rheinland

Das Projekt re:act der Opferberatung Rheinland (OBR) richtet sich gezielt an Geflüchtete und möchte sie im Umgang mit rassistischer und rechtsextremer Gewalt unterstützen und Multiplikator*innen sensibilisieren. Im Rahmen des Projekts sind Informationsveranstaltungen, Workshops und Schulungen für Geflüchtete sowie mit ihnen zusammenarbeitende Multiplikator*innen und Einrichtungen möglich. Das Angebot orientiert sich dabei an den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmer*innen und reicht von Hintergrundinformationen bis hin zur Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten nach einem konkreten Angriff.

Themenblatt "Umgang mit Rassismus"

Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung führte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung das Programm „Gemeinsam Mittendrin Gestalten – Geflüchtete Jugendliche stärken“ durch. Im Rahmen des Programms entstand neben verschiedenen anderen das Themenblatt „Umgang mit Rassismus“. Es bereitet Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Dimension der Arbeit mit jungen geflüchteten Jugendlichen auf und informiert über rechtliche Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aus der Praxis sowie weiterführende Anlaufstellen.