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Comic Stop Deportations

Der Comic, herausgegeben vom Refugee Movement Berlin, enthält nützliche und wichtige Informationen für Menschen, die unter Androhung von Abschiebung stehen, sowie für Menschen, die diese unterstützen. Auf der Internetplattform oplatz.net steht der Comic in neun verschiedenen Sprachen zum Herunterladen zur Verfügung.

Illustrierte Biographien Am Nullpunkt. Was vorher war.

Das Wort „Flüchtling“ ist viel mehr als nur eine Gruppenbezeichnung, weil es viel weniger aus den Menschen macht als sie sind. Das Wort „Flüchtling“ ist ein Label, das Biographien nullt, Lebensgeschichten in wenigen Buchstaben wegwischt und auf eine Episode verkürzt, die Flucht. Das Projekt „Am Nullpunkt. Was vorher war.“ möchte auch die Lebensgeschichten erzählen, die vor einer Flucht angesiedelt sind, die Biographien dieser Menschen, bevor alles zusammenbrach. Die von Conrad Menzel nacherzählten Geschichten werden dabei von Lina Ernst illustriert.

Comic The Coldest Summer – three refugees’ stories

Der Comic erzählt von drei geflüchteten Menschen aus Syrien und Afghanistan, ihren Fluchtgeschichten und von Erlebnissen nach ihrer Ankunft in Deutschland. Der Comic, veröffentlicht von der Rosa Luxemburg Stiftung, basiert auf Begegnungen und Interviews der Zeichner*innen mit den Protagonist*innen in Athen und Berlin. Die drei Geschichten machen deutlich, dass Ungewissheit und Unsicherheit auch nach der Ankunft in Deutschland lange nicht beendet sind. Es stehen Versionen auf Deutsch, Englisch und Griechisch zum Herunterladen zur Verfügung.

Filmprojekt Blickwechsel – Welche Hilfe heißt Willkommen

Auf der Seite flüchtlingshelfer.info findet sich das Filmprojekt „Blickwechsel“ der Journalistin und Dokumentarfilmerin Julia Oelkers. In dem kurzen Dokumentarfilm „Blickwechsel – Welche Hilfe heißt Willkommen“ werden Geflüchtete in Deutschland gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. In vier weiteren Videoclips befragen geflüchtete Journalisten freiwillig Engagierte zu deren Motivation.

Schulprojekt Life Back Home

Das Projekt „Life Back Home“ der gemeinnützigen Organisation The Global Experience bringt Geflüchtete und Schüler/-innen in Kontakt: junge in Deutschland lebende Geflüchtete gehen als Referent*innen an Schulen, um dort im Austausch mit den Schüler*innen die Themen Flucht und Migration greifbarer zu machen. Durch den Austausch wird eine Idee davon vermittelt, was es bedeuten kann seine Heimat zu verlassen und vor Hunger, Armut und Unsicherheit zu fliehen. „Life Back Home“ wird bundesweit angeboten und ist für Schulen kostenlos.

Videowettbewerb "Aus meiner Sicht"

Was bewegt einen Menschen, der sein Herkunftsland wegen Krieg, Verfolgung oder Armut verlassen musste? Was hat er erlebt? Welche Träume hat er? Mit welchen Problemen ist er konfrontiert und was macht ihm Hoffnung?
Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus rief Geflüchtete im Rahmen des Videowettbewerbs „Aus meiner Sicht“ im Jahr 2016 dazu auf, in einem selbstgedrehten Videoclip über ihren Alltag und die Lebenswirklichkeit in Deutschland zu berichten. Durch die Auseinandersetzung mit der persönlichen Perspektive von Menschen mit Fluchtgeschichte sollte der Einzelfall  in den Vordergrund gerückt und somit zum Abbau von Pauschalisierungen und Vorurteilen beigetragen werden.

Dossier Erayhin

Das Dossier beschäftigt sich mit den Lebenswirklichkeiten von Geflüchteten aus Nordafrika und thematisiert die Auswirkungen der Vorfälle der Kölner Silvesternächte 2015/16 und 2017/18 auf Betroffene in Form von Fotos, Videos und Audiodateien. Es kommen Geflüchtete selbst zu Wort sowie Expert*innen aus Journalismus und Wissenschaft. Das Dossier ist als multimediale Wanderausstellung konzipiert, kann jedoch auch auf der Webseite angesehen werden.

Konsultationsworkshops für junge Geflüchtete in der Kommune

Junge geflüchtete Menschen haben ein Recht auf Beteiligung und Mitwirkung im kommunalen Raum. Im Rahmen des Programms „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurden von 2015 bis 2018 50 kommunale Tagesworkshops mit jungen Geflüchteten durchgeführt. Die Workshops hatten das Ziel, die Perspektiven geflüchteter Menschen in Planungsprozesse einzubeziehen. Die Geflüchteten konnten sich als Expert*innen einbringen. Dies kann generell ein erster Schritt zu ihrer Beteiligung in der Kommune sein. Die Verantwortlichen haben Handlungsempfehlungen zur eigenen Durchführung von solchen Workshops sowie einen Fachbeitrag herausgegeben.