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Stellenausschreibung des IDA e. V. für die Opferberatung Rheinland

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) sucht für die Opferberatung Rheinland (OBR) aufgrund einer Mittelerhöhung und eines internen Wechsels möglichst zum 01. Januar 2022

 

zwei Berater:innen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt


Aufgabenbereiche:

  • Aufsuchende psychosoziale Beratung und Unterstützung von Betroffenen in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln
  • Begleitung und Beistand in juristischen Zusammenhängen
  • Begleitung zu Behörden und Vermittlung ärztlicher oder therapeutischer Hilfe
  • Unterstützung bei der Beantragung von Entschädigungsleistungen
  • Recherche zur Unterbreitung eines Unterstützungsangebots
  • Fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Gremien und Netzwerkarbeit
  • Dokumentation der Beratungsarbeit


Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Psychologie oder vergleichbare Qualifikationen
  • Erfahrungen in psychosozialer Beratungstätigkeit bzw. Erfahrungen in der Beratungsarbeit mit Gruppen potenziell Betroffener
  • Vertiefte Kenntnisse in einem oder mehreren der Themenfelder: Rassismus, Antisemitismus und anderen Ideologieelementen rechter Gewalt
  • Kenntnisse rechtlicher Grundlagen
  • Kenntnisse in einer beratungsrelevanten Fremdsprache
  • Teamfähigkeit, inhaltliche und zeitliche Flexibilität, persönliches Engagement
  • Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und strukturierten Arbeiten


Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche Arbeit in einem gesellschaftspolitisch relevanten Tätigkeitsbereich
  • Supervision, fachliche Weiterbildung
  • Regelmäßige Team- und Fallbesprechungen
  • Partizipative Mitgestaltung der Arbeit
  • Vergütung in Anlehnung an TV-L 11


Es sollen zwei Stellen mit einem Arbeitsumfang von je 75 % einer vollen Stelle besetzt werden. Der Arbeitsort ist Düsseldorf. Die Stellen sind aufgrund der zeitlich begrenzten Förderung durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen zunächst befristet bis zum 31.12.2024. Eine Weiterbeschäftigung über den 31.12.2024 hinaus wird angestrebt.


Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Personen mit machtkritischer und diskriminierungssensibler Haltung, die einen entsprechenden Ansatz auch innerhalb Ihrer professionellen Arbeit vertreten. Dem IDA e. V. und dem Team der OBR ist es ein besonderes Anliegen, möglichst vielfältige Perspektiven und Erfahrungshintergründe in unsere Arbeit einzubeziehen. Daher werden Personen mit vielfältigen Perspektiven, Erfahrungshintergründen und Bezügen zum Arbeitsfeld bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.


Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis Sonntag, den 14.11.2021 in einer PDF-Datei von maximal 5 MB an die E-Mail-Adresse bewerbung(at)idaev.de. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 48. Kalenderwoche statt.
Ausführliche Informationen über den Verein IDA e. V., IDA-NRW und die OBR finden Sie unter www.IDAeV.de, www.IDA-NRW.de und www.opferberatung-rheinland.de.

Stellenausschreibung als PDF

 


 

Praktika bei IDA

IDA freut sich über Praktikumsbewerbungen von Interessierten und vergibt wieder ab September 2022 Praktikumsplätze vorrangig an Menschen, die sich als BIPOC* identifizieren, an jüdische Menschen und an Menschen mit (familiärer) Migrationserfahrung.

Rahmenbedingungen:

  • IDA vergibt in der Regel je einen Praktikumsplatz im Frühjahr und einen im Herbst.
  • Die übliche Dauer beträgt mindestens sechs bis maximal zwölf Wochen.
  • Deutschkenntnisse der Stufe B2 sind wünschenswert.
  • Für Studierende: Wir richten uns besonders an Interessierte für Pflichtpraktika innerhalb von Studiengängen. Interessent:innen sollten das zweite Fachsemester abgeschlossen haben und einen fachlich ausgewiesenen Bezug zu den Themen des IDA mitbringen. Praxissemester für Studierende der Sozialen Arbeit oder Pflichtpraktika, bei denen die Betreuung durch eine:n ausgebildete:n Sozialpädagog:in obligatorisch ist, können von uns nicht betreut werden.
  • Für Menschen ohne Studium: Wir richten uns besonders an Interessierte für Praktika zur Berufsorientierung.
  • Die Büroräume in der Geschäftsstelle in Düsseldorf sind nur begrenzt barrierefrei. Aufgrund der CoViD-19-Pandemie ist derzeit auch ein Praktikum aus dem Homeoffice möglich.

Was wir u. a. bieten:

  • Mitwirkung an der Planung von IDA-Veranstaltungen und Teilnahme an IDA-Veranstaltungen
  • Mitwirkung an IDA-Publikationen (u.a. Recherche, Lektorat, Texten)
  • Mitwirkung an der IDA-Öffentlichkeitsarbeit (Infomail, Website, Facebook, Pressemitteilungen)
  • Raum, eigene Ideen einzubringen
  • Weiterbildung in den IDA-Kernthemen
  • Teilnahme an den zweiwöchentlichen IDA-Teamsitzungen
  • Je nach Positionierung: Teilnahme am geschützten BIPOC*-Austausch oder an der Reflexionsgruppe für weiß positionierte Mitarbeiter:innen
  • Eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 250,00 € / Monat bei einem Vollzeitpraktikum

Was wir u. a. erwarten:

  • Auseinandersetzung mit mindestens zwei der IDA-Kernthemen, nachgewiesen durch ehrenamtliche oder berufliche Tätigkeit, Studium, Teilnahme an Seminaren, Workshops etc.
  • Bereitschaft, sich mit der eigenen Positionierung in der Gesellschaft auseinanderzusetzen und die IDA-Themen zu reflektieren

Fragen rund um Praktika beantworten wir gerne unter info(at)IDAeV.de oder 02 11 / 15 92 55-5. Bewerbungen sollten bitte folgende Dokumente umfassen: einseitiges Motivationsschreiben, Lebenslauf (Foto optional), bisherige Arbeitszeugnisse, ggf. Transcript of Records, Teilnahmenachweise von Workshops.

Um unseren Aufgaben und Zielen auch innerhalb von IDA gerecht zu werden, ermöglichen wir unseren Mitarbeiter:innen, sich kontinuierlich im Themenfeld Rassismus(kritik), Antisemitismus(kritik) De-/Privilegierung und Empowerment/Powersharing weiterzubilden.