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Selbstorganisationen von Geflüchteten

Liste Organisationen von Geflüchteten

Mehrsprachige Liste verschiedener Organisationen und Initiativen von Geflüchteten in Deutschland und weltweit, zusammengestellt von Refugees Welcome.

Jugendliche ohne Grenzen

Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ist ein 2005 gegründeter bundesweiter Zusammenschluss von jugendlichen Geflüchteten.

Landesflüchtlingsräte

Die Landesflüchtlingsräte sind unabhängige Vertretungen der in den Bundesländern engagierten Flüchtlingsselbstorganisationen, Unterstützungsgruppen und Solidaritätsinitiativen. Die Landesflüchtlingsräte sind vernetzt und Mitglied in der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL.

The Voice Refugee Forum

The Voice Refugee Forum ist ein unabhängiges Netzwerk von politischen Geflüchtetenaktivist_innen, das seit 1994 gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung sowie die isolierte Unterbringung von Geflüchteten in Lagern kämpft.

Women in Exile

Women in Exile ist eine Initiative von geflüchteten Frauen in Potsdam, die seit 2002 gemeinsam für ihre Rechte eintreten und ihre flüchtlingspolitischen Forderungen aus feministischer Perspektive an die Öffentlichkeit tragen.

„alle bleiben!”

Die Kampagne „alle bleiben!” wurde 2009 in Göttingen von verschiedenen Rom*nja-Selbstorganisationen und Unterstützungsgruppen ins Leben gerufen, um sich gemeinsam für das Bleiberecht für Rom*nja in Deutschland einzusetzen und um die Öffentlichkeit über die Lage von Rom*nja in Deutschland zu informieren.

Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen ist ein bundesweites Netzwerk von Geflüchteten, Migrant_innen und deutschen Unterstützer_innen, die sich seit der ersten Protest-Tour durch Deutschland 1998 gemeinsam im Kampf für soziale und politische Rechte, Gleichheit und Respekt für die fundamentalen Menschenrechte eines/r jeden/r engagieren.

Refugees Emancipation e. V.

Refugees Emancipation e. V. ist eine Initiative von Geflüchteten, die sich seit 2001 bundesweit dafür einsetzen, dass Asylsuchende sowohl fachlichen als auch strukturellen Zugang zu Computern und dem Internet ermöglicht wird.

Refugee Struggle for Freedom

Refugee Struggle for Freedom ist eine Gruppe von Geflüchteten, die seit März 2012 bundesweit Protestaktionen, -camps und -märsche organisieren und sich gegen Abschiebung und Residenzpflicht einsetzen.

Coalition Internationale de Sans-Papiers Migrant(e)s Allemagne

Die Coalition Internationale de Sans-Papiers Migrant(e)s Allemagne ist Teil der 2012 entstandenen internationalen Koalition der Sans-Papiers Migrant_innen und Geflüchteten, die Menschen aus elf Ländern miteinander vernetzt. Die CISPM organisiert sich im gemeinsamen Kampf für Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit für alle.

Voix de migrants

Voix de migrants, eine selbstorganisierte Initiative von Migrant_innen für Migrant_innen, setzt sich seit ihrer Gründung 2015 dafür ein, Geflüchteten und Migrant_innen eine Stimme zu geben und sie im Kampf für ihre Rechte zu unterstützen.

Lampedusa in Hamburg

Lampedusa in Hamburg ist eine Protestaktion von Geflüchteten, einer Gruppe von ca. 350 Menschen, die seit März 2013 in Hamburg für dauerhaftes Bleiberecht kämpfen. Weitere Informationen zur Geschichte von Lampedusa in Hamburg finden sich hier.

Refugee Movement Berlin

Eine Gruppe Geflüchteter setzt sich als Refugee Movement Berlin mit diversen lokalen sowie bundeweiten Aktionen gegen die Entrechtung von Geflüchteten in Deutschland ein. Die Protestbewegung fordert die Abschaffung der Residenzpflicht, den Stopp aller Deportationen, die Abschaffung der Lager und die damit verbundene Isolation von Geflüchteten sowie das Recht zu arbeiten und zu studieren.

International Women‘s Space

Der International Women‘s Space ist eine in Berlin ansässige feministische politische Gruppe geflüchteter Frauen und Migrantinnen, die sich aktiv gegen Rassismus und Sexismus einsetzen. Der International Women’s Space entstand im Kontext der Besetzung der ehemaligen Gerhart-Hauptman Schule, Ohlauerstraße in Berlin im Dezember 2012 und trifft sich heute an verschiedenen Orten in Berlin.

Afrique-Europe-Interact

Afrique-Europe-Interact ist ein kleines, transnational organisiertes Netzwerk, das Ende 2009 gegründet wurde. Beteiligt sind Basisaktivist_innen vor allem in Mali, Togo, Deutschland, Österreich und den Niederlanden – unter ihnen zahlreiche selbstorganisierte Geflüchtete, Migrant_innen und abgeschobene Menschen, die für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für Geflüchtete und Migrant_innen kämpfen.

projekt.kollektiv

Das projekt.kollektiv des IDA-NRW hat zum Ziel, rassismuskritische Perspektiven für die Jugendarbeit im Kontext Migration & Flucht (weiter-)zu entwickeln und Impulse zu setzen, um Rassismuskritik und Empowerment-Ansätze landesweit in den Strukturen der Jugendarbeit zu verankern. Gemeinsam mit rassismuskritisch orientierten Einrichtungen und Multiplikator*innen der Jugendarbeit, mit selbstorganisierten Initiativen und mit jungen geflüchteten Menschen arbeitet das Projekt am Ausbau der dafür notwendigen Vernetzungs- und Qualifizierungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen. Neben Fachkräften und –einrichtungen richtet sich das Angebot des Projekts an junge Menschen mit Fluchterfahrung, die in der Jugendarbeit aktiv sind oder dort beziehungsweise selbstorganisiert tätig werden möchten. Das Angebot reicht von der Entwicklung von Ansätzen für Empowerment und Powersharing bis hin zu Vernetzungsarbeit. Dabei gehen die Projektverantwortlichen auch auf individuelle Wünsche ein.